Im Fokus: Spieler und Staff des FC Dübendorf lassen sich nach dem Aufstieg feiern.

"Ein Mittelfeldplatz in der Interregio ist absolut realistisch"

Im Fokus: Spieler und Staff des FC Dübendorf lassen sich nach dem Aufstieg feiern.
FC Dübendorf/Facebook

  • 2. Liga
  • 28.05.2017
  • 07:43

Der FC Dübendorf sicherte sich vorzeitig den Aufstieg in die 2. Liga interregional. Was dieser für die Glattaler bedeutet sagt FCD-Präsident und -Sportchef Markus Herzog im Interview.

Markus Herzog (Bild), hat man sich beim FC Dübendorf bereits von der grossen Aufstiegsfeier erholt?
Ich hoffe es doch. Auf jeden Fall weiss diese junge Truppe ziemlich gut, wie man feiert.

Was bedeutet der Aufstieg für den Klub?
Alt-Bundesrat Ogi würde sagen Freude herrscht. Und so ist es bei uns wahrhaftig. Der Aufstieg ist in erster Linie natürlich eine grosse Sache für alle. Dass wir eine Liga höher spielen bietet insbesondere den Junioren eine neue Perspektive und ist ein grosser Ansporn, irgendwann den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. Selbstverständlich wäre dieser Coup ohne Sponsoren, ohne eine solide zweite Mannschaft aber auch ohne die Mithilfe der Senioren und Veteranen, welche diverse Dinge in Namen des Klubs organisieren, nicht möglich gewesen. Dieser Aufstieg ist ein Gemeinschaftswerk.

Welchen Stellenwert hat das gemeinsame Werk denn für die Stadt Dübendorf?
Das tut der Stadt sicherlich ebenfalls gut. Es gibt zahlreiche grosse Vereine in Dübendorf wie natürlich auch der Hockeyklub einer ist. Das ergibt einen gesunden Wettbewerb, wenn es um Sponsoringanfragen geht. Dieser Wettbewerb wird sicher intensiv bleiben und das ist gut so.

Man sagt der Schritt von der 2. Liga in die 2. inter ist der grösste. Was bedeutet dieser für den FCD?
Es ist sowohl sportlich als auch organisatorisch ein riesiger Schritt. Die Interregio ist wesentlich stärker als die Regionalliga: der Spielaufbau funktioniert viel schneller, die Spieler haben weniger Zeit am Ball, alles geht eine Spur zackiger. Natürlich braucht eine Interregio-Mannschaft ein grösseres Budget. Dies vor allem, weil die weiteren Reisen dazukommen. Für Spiele, die halbwegs in der Nähe stattfinden werden wir mit Autos anreisen. Die weiteren Distanzen versuchen wir in Zusammenarbeit mit einem Carunternehmen zu organisieren. Dabei hoffen wir einen guten Sponsorenvertrag auszuhandeln.

Die Sponsorensuche dürfte nach dem sportlichen Erfolg doch leichter erfolgen.
Jein. Es werden halt primär diejenigen Unternehmen angegangen, die bereits Sponsoren sind. Momentan laufen aber gleich einige Gespräche. Wir sind sehr zuversichtlich.

Wie breit muss das Kader für die nächste Saison sein?
25 waren es in der 2. Liga. So gehen wir die auch die nächste Saison an. Das Gros der Mannschaft wird zusammenbleiben. Viele davon spielen schon seit den B-Junioren zusammen. Es braucht aber sicher noch drei bis vier Verstärkungen.

Nach welchen Kriterien sucht der FCD diese Verstärkungsspieler?
Wir wollen uns auf allen Achsen mit einem arrivierten Fussballer verstärken. Dabei bleibt der FCD seiner Vereinspolitik treu und wird keinen Spieler mit dem grossen Geld aufs Zelgli locken. Es gibt bei uns Punkteprämien, jedoch sind diese für alle Spieler die Einsätze bestritten haben identisch. Extrasaläre existieren keine und dies wird auch in der 2. Liga inter so bleiben.

Inwiefern wird es für eigene Junioren nun schwieriger, den Sprung ins Fanionteam zu schaffen?
Wenn ein A-Junior ein Riesentalent ist, kann er sicher provisorisch ins Training der ersten Mannschaft integriert werden. Der Schritt von der Coca Cola League in die 2. Liga interregional darf allerdings nicht unterschätzt werden. Deshalb ist es entscheidend, langfristig auch die zweite Mannschaft zu stärken, so dass diese in der Spitzengruppe der 3. Liga mitspielen kann. Dadurch haben die eigenen Junioren noch bessere Perspektiven und können sich in einer soliden zweiten Mannschaft entwickeln, um danach für den Schritt in die erste Mannschaft bereit zu sein.

Wie schätzen Sie die sportlichen Möglichkeiten der ersten Mannschaft in der Interregio ein?
Unsere Aufsteiger-Mannschaft besteht aus jungen Wilden. Sie werden einige Arrivierte brauchen, um bestehen zu können. Wenn der Teamgeist aufrechterhalten bleibt und wir von Verletzungen verschont bleiben ist ein Mittelfeldplatz aus meiner Sicht absolut realistisch. (Interview: Marco Huber)

Letzte Änderung am Sonntag, 28 Mai 2017 12:07

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