Gesucht: Der "Trainer des Jahres"

Gesucht: Der "Trainer des Jahres"


  • Trainer des Jahres
  • 15.07.2017
  • 09:25

Nach dem "Team des Jahres" sucht regional-fussball.ch erneut auch den "Trainer des Jahres". Sie haben bis am Sonntag, 16. Juli Zeit ihren Favoriten zu unterstützen.
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Vor einem Jahr wurde Luigi De Donno vom FC Unterstrass zum "Trainer des Jahres" gekürt, 2015 entschied Kurt Kobel vom FC Männedorf die Wahl.

Auch in diesem Jahr schickt regional-fussball.ch wieder zehn Trainer ins Rennen – und erneut mit Hilfe der User, die bei der Vorauswahl mitbestimmen und Trainer vorschlagen konnten.

Ein bunter Strauss an Bewerbungen
Wir erhielten hierbei einen bunten Strauss an Bewerbungen. Stellvertretend dafür erwähnen wir Kloten-II-Trainer Chris Berger, der zwar mit seinem Team keinen Aufstieg schaffte, aber auf und neben dem Feld für seine Spieler und den Gesamtverein enorm viel leistete.

Und da ist auch Sandro Zappella, der mit dem Drittligisten FC Wetzikon II in der Gruppe 6 zwei Runden vor Saisonschluss (normalerweise uneinholbare) 12 Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz lag. Dank des Rückzugs der Reserven des FC Seefeld II und einem starken Finish aber am letzten Spiel noch den Ligaerhalt bewerkstelligte.

Berger und Zappella schafften es zwar letztlich nicht ganz in die Endausmarchung. Die beiden Trainer sind aber zwei von vielen Beispielen, die es womöglich auch verdienten hätten, unter den zehn Auserwählten zu stehen.

So oder so: Sie haben nun bis am Sonntag, 16. Juli 2017 Zeit für ihren Favoriten abzustimmen.

Preise zu gewinnen
Zum bereits dritten Mal als Partner mit dabei ist der Fussball-Corner Oechslin. Er unterstützt den Gewinner mit Trainingsmaterial nach Wahl im Wert von 300 CHF. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden ausserdem drei Trainingsbälle aus dem Fachgeschäft am Zürcher Schaffhauserplatz ausgelost.

Erneut mit dabei ist mit dem TRAVELclub zudem ein weiterer Fussball-Spezialist. Der Reiseanbieter ermöglicht seinen Kunden unvergessliche Live-Erlebnisse in den grössten Stadien der europäischen Topligen und zählt auch zu den grössten Anbietern von Traininingslagern. Der TRAVELclub offeriert dem Sieger der Wahl einen Gutschein von 500 CHF für ein Arrangement zum Besuch eines Spiels in einer der grossen europäischen Fussballligen.

Hier ist unsere Auswahl, von Sergio Dias bis Markus Wanner.

Sergio Dias (FC Red Star II)Der "Zwei"-Coach steht oft etwas im Schatten des "Eins"-Trainer des Vereins. Bei den Red Star Reserven machte Sergio Dias - mit seinem Assistenten Dimitri Weber - aber dort ganz starke Arbeit und baute beispielsweise viele junge, neue Spieler erfolgreich ein. In der Zweitliga-Gruppe 1 überraschten die Stadtzürcher, und wurden letztlich Zweiter hinter dem souveränen Aufsteiger FC Einsiedeln. Für Dias war es überhaupt die erste Saison im Aktivbereich. Zuvor hatte er die B-Junioren des FC Red Star in der Meisterklasse erfolgreich betreut.

Fabio Digenti (SV Rümlang)Nach einem schwierigen ersten Jahr startete Fabio Digenti mit dem SV Rümlang durch. Als entscheidende Puzzleteile erwiesen sich dabei der neu dazu gestossene spielende Trainer-Assistent Christian Kluser und eine handvoll Verstärkungen. Von diesem Zeitpunkt an war der SVR nicht mehr zu stoppen. Die Unterländer gewannen zuerst den Regionalcup (2016) und schafften nun den Aufstieg in die 2. Liga regional. Auf dem Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens verlassen Digenti/Kluser jetzt den Verein und versuchen den Interregio-Absteiger FC Uster wieder auf Kurs zu bringen.

Michele Di Muro (FC Schwamendingen)Er ist offensichtlich der Favorit von vielen Usern. Ganz oft wurde uns Michele Di Muro als Kandidat für die Wahl zum "Trainer des Jahres" vorgeschlagen. Tatsächlich legte er mit dem FC Schwamendingen in der Gruppe 1 der 2. Liga eine starke Rückrunde hin. Der Quartierverein aus dem Stadtkreis 12 hatte zuvor eine enttäuschende erste Meisterschaftshälfte hingelegt und überwintertete folgedessen auf einem Abstiegsplatz. Doch Rückkehrer Di Muro brachte den FCS, samt einigen Spielern von seiner alten Wirkungsstätte Oerlikon/Polizei im Gepäck, sogleich wieder auf Kurs - und damit souverän zum Klassenerhalt. Zuvor hatte der 54-Jährige das Fanionteam des FCOP trotz der finanziellen Schieflage des Klubs stets auf Kurs gehalten.

Marcel Erismann (FC Dübendorf)MIt dem FC Zürich-Affoltern schaffte er 2009 den Aufstieg in die 2. Liga interregional und musste trotzdem gehen. Und auch in Effretikon war Marcel Erismann fünf Jahre später nicht mehr gut genug. Insbesondere auf dem Eselriet könnte man den damaligen Entscheid mittlerweile durchaus bereut haben. Seine ersten beiden Nachfolger hatten wenige Stricke zerrissen. Erismann selbst reitete hingegen mit dem FC Dübendorf in dieser Saison auf einer eigentlichen Erfolgswelle. Die Glattaler schafften frühzeitig den erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga interregional. Sie setzten sich dabei mit einer jungen Truppe vor dem favorisierten FC Phönix Seen durch. Besonders auch: Im Gegensatz zu früher geben beim FCD mittlerweile Eigenwächse wie Ali Hoti oder Daniel Angliker den Takt an. "Erismann und Assistent Mario Lerchmüller ist es gelungen eine Aufstiegsmannschaft zu formen, welche aus vielen eigenen Junioren bzw. Dübendorfer besteht", sagt deshalb auch FCD-Präsident Markus Herzog voller Stolz.

Michael Kälin (FC Einsiedeln)"Er kam, sah, und stieg auf! Zusammen mit seinem Assistent Christian Ochsner formte er die wohl beste Mannschaft mit Einheimischen der ganzen Region. Hut ab", schreibt ein User. Er meint damit Einsiedelns Trainer Michael Kälin. Und was will man da noch hinzufügen? Die Schwyzer feierten in der Zweitliga-Gruppe 1 einen Start-Ziel-Sieg und liessen auch nachdem der Aufstieg frühzeitig feststand nicht locker. 18 Siege, 7 Remis und nur eine Niederlage. Eine ganz starke Bilanz.

Gianluca Pasanisi (FC Rafzerfeld)Was ein neuer Trainer bewirken kann zeigt das Beispiel des FC Rafzerfeld. Nach einer turbulenten Saison mit dem enttäuschenden neunten Platz in der Drittliga-Gruppe 5, schaffte der 2003 aus dem FC Hüntwangen und FC Rafz entstandende Fusionsverein mit Gianluca Pasanisi als Chefcoach die Promotion in die 2. Liga. "Pasanisi und den beiden weiteren Coaches, Marcos Rey und Dusko Dundjerski gehört grossen Anteil an diesem Aufschwung", sagt deshalb ein Spieler des FC Rafzerfeld.

Patrick Reymond (FC Blue Stars Frauen)Besser geht nicht. Die Blue Stars Frauen feierten in diesem Juni das Double (Meisterschaft und Regionalcup) und wurden dafür nun sogar von unseren Usern zum "Team des Jahres" gewählt. Einen grossen Anteil am Höhenflug hat Trainer Patrick Reymond, der gemeinsam mit seinem Bruder René das Stadtzürcher Erfolgsteam betreut. Gibt es jetzt auch noch den totalen Triumph bei den Team- und Trainer-Wahlen?

Simon Roduner (SV Höngg)Gleich zwei Zürcher Klubs schafften in diesem Juni den Sprung in die 1. Liga. Der mit der grossen Kelle anrichtende FC Kosova und weitaus überraschender der SV Höngg. "Grosse" Namen sind im Kader des Stadtzürcher Quartierklubs seit jeher nicht zu finden. Dafür haben sich die Höngger in den letzten Jahren den Ruf einer solidarischen und stets gut organisierten Truppe erschaffen. Daran hat sich auch unter der Regie von Simon Roduner (er ersetzte 2014 den Langzeit-Trainer Stefan Goll) nichts geändert. Der 33-jährige Roduner (selbst ein Ur-Höngger) hat in den letzten Jahren den altersbedingten Umbruch im Kader erfolgreich umgesetzt. Und wie schon sein Vorgänger hungrige, junge Spieler aus unteren Ligen eingebaut und weiterentwickelt. Vor allem in der Rückrunde präsentierte sich der SVH bärenstark - erstaunlich war da einzig die späte Vertragsverlängerung mit dem Baumeister des jüngsten Erfolgs.

Marco Tanner (FC Bassersdorf)Wer vom FC Bassersdorf spricht, der kommt um Marcel und Marco Tanner nicht herum. Während vielen Jahren prägten Vater (als Trainer) und Sohn (Spieler) die sportliche Entwicklung des Vereins. Marcel Tanner hat sich mittlerweile zurückgezogen und ist damit "nur" noch aufmerksamer Beobachter. Marco Tanner hingegen ist noch immer allgegenwärtig als Ausbilder und Taktgeber auf und neben dem Feld. In der Winterpause übernahm er nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte nun erstmals den Cheftrainer-Posten der ersten Mannschaft und führte sie in der Zweitliga-Gruppe 2 von Platz 6 auf Rang 3 - sowie in den Cupfinal. Dort waren die Bassersdorfer nach einem vermeintlich entscheidenden 0:3-Rückstand gegen Wallisellen auf dem besten Weg zur nächsten Endspiel-Niederlage. Doch dann kam es zur wundersamen Wende inklusive Happy-End im Penaltyschiessen.

Markus Wanner (FC Seuzach)Es sah nach der ersten Saisonhälfte nicht wirklich gut aus. Der FC Seuzach war in der Erstliga-Gruppe 3 Letzter - mit fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 12. Platz. Der ständige Abstiegskandidat schien im dritten Jahr 1.-Liga-Zugehörigkeit fällig zu sein. Doch weit gefehlt: Die selbsternannten "Einsflöten" kamen gut aus dem Winterschlaf und starteten sogleich zur Aufholjagd. Seuzach bleibt damit ein weiteres Jahr in der 1. Liga. Und die Erfolgsstory mit Trainer Markus "Big Mac" Wanner wurde um ein Kapitel reicher. Jetzt steigt der 44-Jährige beim Dorfvererein mit dem Slogan "unbezahlter" Fussball seit 1976" in seine bereits neunte Saison. In dieser Zeitspanne führte er ihn von der 2. Liga regional bis in die 1. Liga - und hält ihn dort auch hartnäckig. Eine weitere Nomination Wanners ist deshalb Ehrensache. In der Vorsaison verpasste er übrigens den Titel als Zweiter nur denkbar knapp. Reicht es womöglich dieses Mal?

 

 

Letzte Änderung am Montag, 17 Juli 2017 09:16

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