United Zürich bleibt in der Promotion League

United Zürich bleibt in der Promotion League


  • 1. Liga
  • 08.06.2017
  • 11:45

Happy End für den FC United Zürich: Der Tabellenzweitletzte der abgelaufenen Saison verbleibt in der Promotion League. Grund dafür ist der Rückzug des Challenge-League-Absteigers Le Mont.

Nun also doch: Der FC United Zürich spielt weiterhin in der Promotion League. Den Ausschlag dafür gab der freiwillige Rückzug des bisherigen Challenge-League-Vereins FC Le Mont bis in die 2. Liga regional.

"Der Brief mit der Bekanntgabe unseres Rückzugs ist unterwegs an die 1.-Liga-Kommission", wird Le Monts Präsident Serge Duperret dazu in den "Freiburger Nachrichten" zitiert.

Bauert: "Bestätigung erhalten"
Und die Information wird von United-Präsident Piero Bauert bestätigt. Er habe von Markus Hundsbichler, Mitglied der Erstligakommission beim Schweizerischen Fussballverband, den positiven Bescheid erhalten, sagt Bauert.

Der Entscheid des Waadtländer Klubs hatte sich in den letzten Wochen abgezeichnet. Der FC Le Mont kämpfte schon seit geraumer Zeit mit den Umständen in der Challenge League, und musste beispielsweise seine Heimspiele im fast 40 km entfernten Baulmes austragen. Bereits Anfang Mai wurde deshalb bekannt, dass er nach der Lizenzverweigerung in der Challenge League, auf einen Rekurs verzichten werde.

Unklar war in der Folge aber, auf welcher Stufe die Lausanner künftig weiterfahren werden.

Schnitt statt Schrecken ohne Ende
"Wir haben nicht genug Investoren gefunden, um das 1,5 Millionbudget für die Promotion League zu finanzieren", sagt Duperret weiter. "Besser einen vollständigen Schnitt machen, wenn es nicht mehr weitergeht, als ein Schicksal zu erleben mit einem Schrecken ohne Ende."

Ganz sicher weiter in der Promotion League spielen will hingegen der FC United Zürich - allerdings unter einer erneut neuen Führung. "Es besteht bereits ein Vorvertrag", sagt Bauert, der sich nach dem Rücktritt als YF-Präsident auch bei United schon in Bälde zurücknehmen will.

Die SAFP soll übernehmen
Ans Ruder des Stadtzürcher Klubs dürften dann die Macher der Schweizer Spielergewerkschaft SAFP kommen. Sie vertritt die Interessen der Profifussballer und führt in seiner Funktion beispielsweise auch Trainingscamps für arbeitslose Profispieler durch. Es würde damit zu einer erneut speziellen Konstellation rund um den seit 2010 als United Zürich bestehenden Verein kommen.

Die nötige und definitive Vertragsunterschrift sollte in Kürze in einer noch nicht fixierten Generalversammlung erfolgen. Losgelöst davon werden die Verantwortlichen von YF Juventus weiterhin die grosse Nachwuchsabteilung von United Zürich betreuen, wie Bauert festhält.

Noch unklar ist die Zukunft der in der 3. Liga spielenden zweiten Mannschaft des FCUZ. "Das Ziel ist es sie mit jungen Spielern aufrecht zu erhalten", betont Bauert.

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 Juni 2017 12:55

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