Ganz viele Aufstiegskandidaten


  • 2. Liga
  • 15.08.2014
  • 15:06

logofvrzIst Dübendorf reif für den Aufstieg? Tritt Bassersdorf konstanter auf? Schiesst Rüti noch mehr Tore? Startet Wetzikon unter der neuen Führung durch? Oder wird ein ganz anderer zum Gipfelstürmer? Wir wagen trotzdem eine Prognose.

Quervergleiche hinken oft. Dennoch: In der Gruppe 1 erscheint es auf den ersten Blick schwierig, mögliche echte Aufstiegskandidaten zu finden. Im Gegenzug mag man einige potenzielle Absteiger sogleich zu erkennen.

In der Gruppe 2 ist es umgekehrt. An der Spitze gibt es mehrere Teams, die das Zeug zum grossen Coup haben. Da ist allen voran der FC Bassersdorf. In der letzten Saison noch zu unkonstant haben sich die Unterländer clever verstärkt. Insbesondere Rückkehrer Ljuljzim Zumberovic könnte hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen und in der Offensive den Ausschlag geben. Trainer Anastasio Nardiello will keinen Rang als Ziel aussprechen. Er sagt aber auch: "Es gelte ja ein erreichtes Ziel zu übertreffen." Und Bassersdorf erreichte im Juni zumindest Platz 3.

Kann der FC Dübendorf die Resultate bestätigen?
Vor Bassersdorf war nebst Aufsteiger Beringen einzig Dübendorf klassiert. Doch können die Glattaler diese eher überraschende Leistung bestätigen? "Wir stellen uns eine Rangierung unter den ersten drei Plätzen vor", sagt Präsident Markus Herzog. Wie in Bassersdorf blieb die Mannschaft grösstenteils zusammen. Die Unterländer erscheinen aber in der Summe einen Tick ausgewogener besetzt.

Und ja - die Konkurrenz schläft nicht. Beim FC Wetzikon kam es zum Ende der Saison zu einem Trainerwechsel. Markus Kuster musste gehen. Auf ihn folgte Roger Menzi aber auch einige interessente neue Spieler aus Tuggen, Russikon und Volketswil.

Genauso stark wie in der Rückrunde?
Neu in dieser Gruppen-Zusammensetzung ist der FC Küsnacht. Nach dem Interregio-Abstieg enttäuschte der Seeklub zunächst. Ab der Rückrunde blies er aber zur Aufholjagd. Trainer Rainer Bieli spielte nun regelmässig mit. Die Saison endete allerdings mit einer Enttäuschung. Im Cupfinal unterlagen die Küsnachter dem Aussenseiter FC Greifensee 1:2. Das Team dürfte ähnlich stark einzustufen sein.

Mit im Spitzenfeld könnte sich auch der FC Rüti klassieren. Die Offensive mit den Syla-Brüdern und Torgarant sowie Captain Pascal Waser verspricht Spektakel. Daneben holte der Vorsaison-Vierte ein Trio vom Gruppenkonkurrenten Stäfa.

Beim Absteiger SV Schaffhausen wirkt Sabri Demirtas neu als Trainer. Für die "Spielvi" sollte es zumindest zu einem guten Mittelfeldrang reichen. Dies ist auch dem FC Greifensee zuzutrauen. Der frischgebackene Regionalcupsieger besticht durch ein ausgewogenes Teamgefüge.

Phönix mit erneut vielen Wechseln
Für Spektakel am "Transfer-Wühltisch" immer wieder gut ist der FC Phönix Seen. Auch in diesem Sommer enttäuschte er die Beobachter nicht. Erneut figurieren 13 Neue im Kader. Die bekanntesten Verpflichtungen heissen Mirco Graf und Bogdan Stevic. Und Trainer Abramo D'Aversa sagt: "Ich hoffe, dass wir uns in dieser Saison primär wieder verstärkt auf das Wesentliche, den Fussballsport auf dem Platz konzentrieren können."

Eine gute Rolle ist auch dem FC Wallisellen zuzutrauen. Trainer Danijel Borilovic konnte das Team wieder mit einigen guten Fussballern aus seinem Bekanntenkreis verstärken.

Der Bachelor-Bruder für Wallisellen?
Da ist der in der Region hinlänglich bekannte Beat Schneider (ex-Dübendorf, Seefeld, Höngg, Tuggen, Oerlikon/Polizei, Frauenfeld, Bazenheid, Schwamendingen). Von Oerlikon/Polizei kommt Shkodran Nuredini. Unter den Neuen soll sich ausserdem Aleksandar Gavric - der Zwillingsbruder von TV-Bachelor Vujo - befinden. Er spielte ebenfalls langezeit für Rapperswil-Jona - sorgte im Juni 2012 mit einem Einsatz beim abstiegsgefährdeten FC Republik Srpska für Aufsehen. Der Betrug flog auf. Und Aleksandar Gavric wurde genauso wie Bruder Nikolaj für ein Jahr gesperrt. Zuletzt spielte der mögliche Neo-Walliseller für den FC Seefeld.

Einige Leistungsträger abgeben musste der FC Stäfa (siehe FC Wetzikon). Daher dürfte ein Platz im Mittelfeld das Höchste der Gefühle für den Seeklub sein.

Die Begeisterung von Wiesendangen
Mit viel Enthusiasmus in die 2. Liga steigt der FC Wiesendangen. Mit Begeisterung wird von den Resultaten in der Vorbereitung berichtet (Bild). In der neuen Liga wird der Widerstand der Gegner allerdings bedeutend grösser sein. Mehr als der Ligaerhalt scheint illusorisch.

In den letzten Jahren stets zu kämpfen hatte der Nachwuchs des FC Schaffhausen. Dies wird in dieser Saison nicht anders sein.

Auf den FC Pfäffikon wartet das zweite Jahr in der 2. Liga - und das ist bekanntlich immer besonders schwer. Die Oberländer werden um den Klassenerhalt bangen müssen. Genauso wie die neu integrierten Seefelder Reserven, bei denen Stefano Neri als neuer Trainer fungiert.

Die Prognose von regional-fussball.ch
1. FC Bassersdorf. 2. FC Küsnacht. 3. FC Wetzikon. 4. FC Rüti. 5. FC Dübendorf. 6. SV Schaffhausen. 7. FC Greifensee. 8. FC Phönix Seen. 9. FC Wallisellen. 10. FC Stäfa. 11. FC Wiesendangen. 12. FC Schaffhausen II. 13. FC Pfäffikon. 14. FC Seefeld II. 
Letzte Änderung am Samstag, 16 August 2014 09:02

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