Sinanovic gab Debüt für Kosova

Sinanovic gab Debüt für Kosova


  • kurz & bündig
  • 11.10.2017
  • 07:13

Ein Zürcher Derby in der Erstliga-Cup-Qualifikation +++ Zweitliga-Schiedsrichter sollte Spiel vom Team des Vaters leiten +++ Ehemaliger Torjäger backt Schoggigipfel in Medellin +++ FCZ-Stürmerin erleidet Kreuzbandriss

Eine neue Station für Sinanovic. Beim FC Kosova kam in der Erstliga-Cup-Qualifikation gegen Langenthal erstmals Emir Sinanovic zum Einsatz. Noch in der letzten Saison hatte der 28-Jährige für YF Juventus in der Promotion League gespielt. Sinanovic galt einst beim damaligen Super-League-Klub FC Aarau als Talent und Hoffnungsträger und kam sogar 24-mal in der Super League zum Einsatz. Der grosse Durchbruch blieb ihm allerdings verwehrt und der 1,90 Meter grosse Schlacks spielte fortan für Wangen bei Olten, Muri, Naters, Baden, YF Juventus und nun eben neuerdings für den Erstliga-Aufsteiger Kosova.

Cup-Qualifikation: Kosova empfängt WB. In der zweiten und entscheidenden Erstliga-Qualifikationsrunde des Schweizer Cups kommt es zum Zürcher Duell zwischen Kosova und Wettswil-Bonstetten. Die restlichen Teams der Region dürfen vor eigenem Anhang antreten. Der SV Höngg bekommt es mit dem derzeitigen Tabellenachten der Gruppe 2, Zug 94, zu tun. Red Star trifft derweil auf den FC Fribourg. Dieser führt sogar im Moment die Gruppe 1 als Leader an. Die Sieger der Partien sind für die 1. Hauptrunde der Saison 2018/19 qualifiziert.
1. Qualifikationsrunde: WB wirft Tuggen raus, Red Star siegt dank spätem Durand-Doppelpack

2. Qualifikationsrunde, Schweizer Cup. Partien mit FVRZ-Beteiligung: Höngg - Zug 94, Red Star - Fribourg, Kosova - Wettswil-Bonstetten. - Die Partien finden am 17./18. März 2018 statt.


Brisante Vater-Sohn-Spielkonstellation abgewendet.
In der Zweitliga-Gruppe 1 bestimmte die Schiedsrichter-Kommission des FVRZ tatsächlich für die Partie Lachen/Altendorf - Horgen zunächst Stefano Stellato zum Spielleiter. Ein Entscheid der rund um das Feld bestimmt zu heftigen Diskussionen geführt hätte. Immerhin ist Stefano der Sohn des Horgen-Trainers Marcello Stellato. Nur wenig später wurde Stellato junior auf Initiative der Horgner Verantwortlichen dieser Aufgabe wieder entbunden. Er leitet nun am 14. Oktober stattdessen den Match zwischen Wiesendangen und Uster.

Battaglia hat sein Glück in Kolumbien gefunden. Er stürmte für Wollishofen, Herrliberg, Red Star und Adliswil. Mittlerweile ist Stephan Battaglia allerdings nach Medellin ausgewandert und hat eine eigene Bäckerei eröffnet. "Die Mentalität der Kolumbianer und das Klima haben mich sofort umgehauen", sagt der 27-Jährige, der in Wollishofen aufgewachsen ist, gegenüber "20 Minuten". Er verliebte sich laut der Pendlerzeitung in eine Kolumbianerin, lernte die Sprache und konnte seinen Onkel, der seit einem Vierteljahrhundert in Südamerika arbeitet, als Investor für eine Bäckerei gewinnen: "Ich habe in Wiedikon eine Bäckerlehre gemacht, und das ist nun mal das, was ich am besten kann", sagte er weiter. Battaglia verkauft in seiner "Swiss Bakery" Zopf, Wurzelbrot aus Sauerteig, Schoggigipfeli, Apfelwähen und Nüsslisalat, den er selber anpflanzt. Besonders beliebt sind die Schoggigipfeli, für die seine Kundschaft offenbar Schlange stehen soll. Eine Rückkehr in die Schweiz ist für Battaglia kein Thema. Er sagt: "Ich möchte das Geschäft in Medellín ausbauen und neue Filialen eröffnen."

Terchoun fällt erneut lange aus. Grosses Pech für Meriame Terchoun: Die bald 22-jährige Angreiferin des FC Zürich erlitt sich im NLA-Spiel gegen Lugano (3:0) erneut einen Riss des vorderen Kreuzbands. Die 11-fache Nationalspielerin hatte erst in diesem Frühling - damals noch beim FC Basel - ihr Comeback nach einer im Juni 2016 erlittenen ersten Kreuzbandverletzung gegeben.

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Oktober 2017 10:04