Schwindler sammeln Spenden für den FC Männedorf

Schwindler sammeln Spenden für den FC Männedorf


  • Allgemeines
  • 11.10.2017
  • 10:44

Der FC Männedorf scheint zurzeit Opfer eines Betruges zu werden. In den vergangenen Wochen haben in der Zürichsee-Gemeinde Kinder und Jugendliche, bei denen es offensichtlich um Schwindler handeln soll, an Türen von Privaten geläutet und um Spenden für den FCM gebeten.

Beim Fussballclub weiss man davon aber nichts. "Diese Spendensammlung hat sicher niemand vom Verein angeordnet", sagt Susanne Huber, Sekretariatsleiterin des FC Männedorf gegenüber der "Zürichsee-Zeitung". Gemäss Huber tragen die Schwindler im Übrigen auch keinen Vereinsträger.

Eine erste Bettelaktion habe offenbar bereits im August stattgefunden. Nach dem Wiederholungsfall vor Kurzem hat der FCM nun die Polizei eingeschaltet. Zusätzlich wurde auf der Website und auf der Facebook-Seite des Verein eine Warnung veröffentlicht mit dem Hinweis, die Polizei zu verständigen, wer auf diese Weise zu einer Spende aufgefordert wird (Bild).

Imageschaden vor Abstimmung
Für den FC Männedorf kommt die Spendenaktion einem Imageschaden gleich. Im kommenden Jahr soll das Stimmvolk über die Erhöhung des Projektierungskredits für die Erweiterung des Sportplatz Widenbad abstimmen.

Deshalb hoffen die Verantwortlichen nun auf eine schnelle Aufklärung der Vorfälle, damit rund um den Verein wieder die sportlichen Leistungen in den Vordergrund rücken und nicht Betrügereien, wie es Susanne Huber formuliert.

Das Männedörfler Fanionteam konnte am Wochenende mit dem 3:2 zuhause gegen den FC Urdorf den dritten Saisonsieg feiern und rangiert in der 2. Liga Gruppe 1 zurzeit auf dem achten Zwischenrang. (red)

Letzte Änderung am Mittwoch, 11 Oktober 2017 10:58