Neue Aufgabe für Ex-Wallisellen-Coach

Neue Aufgabe für Ex-Wallisellen-Coach


  • kurz & bündig
  • 15.12.2017
  • 14:17

Neuer Trainer für Thalwils Reserven +++ Tuggens Trainerteam ist formiert +++ Der "Pep Guardiola des Limmattals" musste gehen +++ Kunstrasen-Einweihung in Rümlang am 9. Dezember

Gesteiro übernimmt Wils U-20. Emilio Gesteiro ist beim FC Wil zum Cheftrainer der in der Interregio-Gruppe 6 spielenden U-20-Mannschaft befördert worden. Zuvor betreute er die U-15-Mannschaft im Verein. In der Region Zürich war der 40-Jährige während geraumer Zeit im Nachwuchs der Grasshoppers tätig. Weitere Trainer-Erfahrungen sammelte er im Futsal bei den Wettinger Maniacs sowie beim FC Industrie Turicum und FC Wallisellen. Bei den damals in der 2. Liga spielenden Glattalern war Gesteiro allerdings bis Ende 2015 kein ganzes Jahr tätig. In Wil ersetzt er Denis Sonderegger, mit dem es aufgrund "unterschiedlicher Auffassungen" zur vorzeitigen Trennung kam. Auf Gesteiro wartet allerdings keine leichte Aufgabe. Die jungen Wiler sind bei Meisterschaftshalbzeit auf dem zweitletzten Rang klassiert - und somit in Abstiegsnot. Erster Gegner in der Rückrunde ist der FC Rüti. Mit Freienbach, Einsieden, Dübendorf und dem FC Schaffhausen II warten weitere FVRZ-Teams auf die Ostschweizer.

FC Thalwil II: Cadonau für Zuka. Beim in der Drittliga-Gruppe 1 spielenden FC Thalwil II ist es zu einem Trainerwechsel gekommen. Für den zurückgetretenen Shkeli Zuka übernimmt Daniel Cadonau. "Daniel ist ein sehr fundierter Trainer mit tollen Fähigkeiten", sagte FCT-Trainer Roger Leutwyler zur Nomination. Daneben wird Cadonau (er war in der letzten Saison noch Trainer-Assistent im Fanionteam) wie bisher als Verantwortlicher für die 11-er Mannschaften im Verein zuständig sein. Sowieso wartet auf den neuen Coach viel Arbeit. Die Thalwiler Reserven überwintern mit nur fünf Punkten auf dem vorletzten Platz - und sind damit akut abstiegsgefährdet.

Torhüter Bernet kehrt an die Linthstrasse zurück. Der Staff beim FC Tuggen ist wieder komplett. Nebst Rückkehrer Adrian Allenspach komplettieren der neue Assistent Remo Löffel (26) und der frühere Goalie Adrian Bernet (40) das Trainerteam. Bekannt ist ausserdem der erste Abgang beim Erstligisten: Valdet Istrefi (30) zieht es nämlich zum FC St. Margrethen in die 2. Liga. Der 30-jährige Offensivspieler spielte ingesamt eineinhalb Saisons für die Märchler. Zuvor wirkte Istrefi unter anderem bei Eschen/Mauren, Brühl SG, Widnau und Diepoldsau-Schmitter.

Schlierens Frauen-Trainer bereits weg. Der FC Schlieren hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Das in der Zweitliga-Gruppe 1 spielende Fanionteam war zuweilen im freien Fall. Anfang November kam es deshalb auch zur Trennung mit Trainer Gianni Petrone. Die Schlieremer NLB-Frauen nahmen derweil die Saison mit dem neuen Trainer Aziz Aniba in Angriff. Das "Limmattaler Tagblatt" verstieg sich hierbei Ende August in einem Portrait über den neuen Teamverantwortlichen zur Schlagzeile "Der Pep Guardiola des Limmattals". Der Coach selbst sagte: "Wir wollen natürlich vorne mitspielen", monierte aber auch: "Frauen neigen viel eher dazu, Entscheidungen des Trainers zu hinterfragen." Offenbar waren die Schlieremerinnen mit ihm tatsächlich nicht zufrieden. Er musste nämlich noch vor dem Ende der Vorrunde gehen. Diese Information versteckte die Lokalzeitung allerdings nur noch im Spielbericht der letzten Partie gegen Aïre-le-Lignon (2:2). Jetzt sucht der Verein auf football-pool.ch nach einem neuen Coach für das im siebten Rang überwinterte NLB-Team.

Zürcher NLA-Frauen-Derby in Rümlang statt in Niederhasli. Der neue Kunstrasenplatz des SV Rümlang wird am 9. Dezember (!) im Rahmen des Zürcher NLA-Derbys zwischen den GC-Frauen und dem FCZ eingeweiht (16 Uhr). Die Grasshoppers bestreiten ansonsten ihre Heimspiele auf dem GC/Campus in Niederhasli Der offizielle Eröffnungsakt auf der Heuel-Sportanlage findet um 15.30 Uhr durch Nationalrat und Gemeindepräsident von Rümlang, Thomas Hardegger sowie Gemeinderätin Nadja Giuliani statt. Es ist allerdings nicht der erste Match auf der neuen Unterlage. So hatte die erste Mannschaft des SVR bereits im Spätherbst zwei Zweitliga-Heimspiele auf dem Rasen bestritten.

Letzte Änderung am Samstag, 16 Dezember 2017 10:32