FC Glattfelden: Blandolino ersetzt Petrovic

FC Glattfelden: Blandolino ersetzt Petrovic


  • 3. Liga
  • 22.12.2017
  • 14:35

"Hoffnung auf neue Impulse durch Trainerwechsel in der 1. Mannschaft des FC Glattfelden", schreibt der Präsident des Drittligisten. Die Unterländer versuchen mit Davide Blandolino den drohenden Abstieg abzuwenden.

In der Drittliga-Gruppe 4 kommt es zu einem weiteren Trainerwechsel. Nicht nur beim FC Bülach (Gian Luca Appassito für Mario Nicolo) und FC Kloten (Ciro Alfano für Andreas Bockaj) wird in der Rückrunde ein neuer Teamverantwortlicher an der Seite stehen, sondern auch beim stark abstiegsgefährdeten FC Glattfelden. Die Unterländer zieren bei Saisonhalbzeit mit nur sechs Punkten das Ende der Tabelle.

"Um der Mannschaft Raum für neue Impulse zu schaffen, haben sich Goran Petrovic und der Vorstand entschieden, die Rückrunde mit einem anderen Trainer zu bestreiten", wird dazu FCG-Präsident Werner Balmer in einer Mitteilung auf der Klubsite zitiert.

Petrovic hatte sein Amt erst auf diese Saison hin angetreten. Noch Ende Oktober sagte er gegenüber dem "Zürcher Unterländer": "Aufgeben kommt für uns nicht infrage."

Comeback von Blandolino
Wie auch immer: Den Abstieg verhindern soll mit Davide Blandolino nun ein Altbekannter im Verein. Er coachte bis anhin die zweite Mannschaft. Für den 35-Jährigen ist es auch ein Comeback. Blandolino hatte das Team schon von 2010 bis 2014 - gemeinsam mit Erkan Firat - betreut.

Der FCG musste im Sommer 2015 nach der sogenannten "Schande von Glattfelden", die einen Spielabbruch zur Folge hatte und mit einem erheblichen (und entscheidenden) Punkteabzug sanktioniert wurde, in die 4. Liga.

Der Klub rehabilierte sich aber sogleich, schaffte den sofortigen Wiederaufstieg und wurde 2016 von den Usern von regional-fussball.ch sogar zum "Team des Jahres" gewählt.

"Zweite Saison nach einem Aufstieg ist meistens schwieriger"
Zurück in der 3. Liga erreichten die Glattfelder sogleich den 4. Rang. Davon sind sie nun weit entfernt.

"Die zweite Saison nach einem Aufstieg ist meistens schwieriger als die erste", sagte Petrovic schon im Verlaufe der Vorrunde und übte gleichzeitig Selbstkritik: "Mir ist es im Sommer nicht gelungen, die Mannschaft zu verjüngen und zu verbessern."

Letzte Änderung am Freitag, 22 Dezember 2017 19:42