Hotnjani und Berisha wechseln in 2. Liga

Hotnjani und Berisha wechseln in 2. Liga


  • kurz & bündig
  • 28.02.2018
  • 12:32

Fünf Zürcher Trainer erhalten A-Diplom +++ Schaffhausens erster Gegner bekommt neuen Trainer +++ Nochmals ein vertragsloser Profi für United Zürich +++ Ehemaliger Rafzerfeld-Coach mit neuer Aufgabe +++

Drei Neue für den Abstiegskampf. Der FC Spreitenbach rüstet sich gleich mit einem Zürcher Trio für den Abstiegskampf. Zum Tabellenzweitletzten der Aargauer Zweitliga wechseln nämlich Alban Hotnjani und Dardan Berisha. Beide liefen zuletzt für den FC Wettswil-Bonstetten in der 1. Liga auf. Mittelfeldspieler Hotnjani selbst nennt familiäre Gründe für den Transfer nach Spreitenbach. Der dritte Neue im Bunde ist mit Valon Ahmetaj ebenso eine arrivierte Kraft. Der 31-Jährige spielte das letzte Jahr beim FC Klingnau (2. Liga). Davor zählte er u.a. bei Kosova, YF Juventus und Tuggen zu den Leistungsträgern.

Ural, Tanner, Borilovic, Dias und Sasivari bestehen Prüfung. Gleich fünf Trainer aus der Region haben das Uefa-A-Diplom des Schweizerischen Fussballverbands erworben. Dazu zählen Winterthurs U-21-Assistenzcoach Murat Ural, Bassersdorfs Trainer Marco Tanner, der im Winter beim Erstligisten Tuggen entlassene Danijel Borilovic, Red-Star-II-Trainer Sergio Dias und GC-Juniorenausbildner Selçuk Sasivari (U-15). Das ganze Prozedere umfasste acht über das ganze Jahr verteilte Module. Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer Prüfung, bei der insgesamt 13 Teile erfolgreich absolviert werden mussten. Der prominentester Trainerkandidat war der frühere Nationalstürmer Alexander Frei. Auch der Basler bestand die Ausbildung.

Rohrer übernimmt für Clemente bei Buchs. Beim Interregio-Klub FC Buchs SG kommt es im Sommer zu einem Trainerwechsel. Für den abtretenden Francesco Clemente übernimmt dann der bisherige Spieler Raphael Rohrer. Der Aufsteiger aus dem Rheintal gehörte in der Gruppe 6 - dem auch die FVRZ-Teams Einsiedeln, Freienbach, Rüti, FC Schaffhausen II und Dübendorf angehören - insbesondere in der Startphase zu den positiven Überraschungen. Dieses Level konnten die Buchser aber nicht mehr aufrechterhalten - aus den letzten vier Partien resultierte nur noch ein Punkt. Der 44-fache liechtensteinische Nationalspieler Rohrer sammelte bereits erfolgreich Erfahrungen als Trainer beim FC Triesen. Zu seiner anstehenden Aufgabe sagte er gegenüber der Zeitung "Werdenberger & Obertoggenburger": "Ich fühle mich geehrt und bin glücklich, dass der FC Buchs auf mich zugekommen ist." Zum Rückrundenauftakt empfängt der Tabellenachte die Reserven des FC Schaffhausen II.

Yilmaz verstärkt Promotion-League-Schlusslicht. Der FC United Zürich hat mit Erhan Yilmaz einen weiteren zuletzt vertragslosen Profi engagiert. Der 23-Jährige zählte bis Ende Jahr noch zum Kader des türkischen Drittligisten Sanliurfaspor. Zuvor kam der deutsche Mittelfeldspieler zwischen 2015 bis 2017 zu insgesamt 50 Einsätzen beim Challenge-League-Klub Wil. Yilmaz ist allerdings nicht die einzige United-Neuverpflichtung mit Wiler Vergangenheit. Thomas Schiavano und Nedim Sacirovic stossen nämlich direkt vom Bergholz dazu. Die bekanntesten Neuen des Promotion-League-Schlusslichts sind allerdings die Super-League-erfahrenen Andrea Guatelli und Michael Siegfried.

Pasanisi hat beim FC Koblenz übernommen. Beim FC Rafzerfeld war die Euphorie nach dem Aufstieg in die 2. Liga schnell verflogen. Trainer Gianluca Pasanisi gab im August nach nur nur einem Spiel seinen Rücktritt bekannt. Grund dafür waren vereinsinterne Differenzen. Jetzt hat der 40-Jährige beim Zweitligisten Koblenz eine neue Aufgabe übernommen. Der Aargauer Verein hat einen nicht minder turbulenten Herbst hinter sich. Koblenz startete unter anderem mit einem 0:11-Debakel desaströs in die Saison, fing sich in der Folge wieder - sammelte aber gleichzeitig auch exorbitant Strafpunkte (94!). Dies nicht zuletzt wegen dem damaligen Coach Juan Doval, der aufgrund einer verbalen Entgleisung vom Aargauischen Fussballverband sogar bis Ende Jahr gesperrt wurde, und deshalb vorzeitig von seinem Amt zurücktrat. Daraufhin übernahmen bis zum Ende der Vorrunde Sportchef Christian Rist mit den bisherigen Assistenten Lars und Yves Binkert. Und jetzt heisst also der neue Hoffnungsträger Gianluca Pasanisi. Ebenso mit dem 40-Jährigen von Rafz nach Koblenz weitergezogen ist übrigens Assistent Duschko Dundjerski, der für den mentalen Bereich und die Kondition zuständig ist. "Wir sind wahrscheinlich der einzige Breitensportverein, der auch auf Mentaltraining setzt", lässt sich dazu FCK-Sportchef Rist zitieren.

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 28 Februar 2018 14:44