Der FC Srbija geht mit Trainer Jevremovic in die Rückrunde

Der FC Srbija geht mit Trainer Jevremovic in die Rückrunde


  • 2. Liga
  • 20.02.2018
  • 19:46

Der FC Srbija will sich in der zweiten Saisonhälfte mit dem neuen Trainer Boris Jevremovic schnellstmöglich aus der Abstiegszone der Zweitliga-Gruppe 1 verabschieden. Der 33-Jährige ersetzt Drazenko Lakic nach nur einer halben Saison Amtszeit.

"Es ist eine spannende und anspruchsvolle, aber auch nicht zu unterschätzende Aufgabe", sagte Drazenko Lakic nach seinem Amtsantritt beim FC Srbija vor der neuen Zweitliga-Saison.

Mit der Ankunft von Lakic war es im letzten Sommer zu einigen Wechseln im Kader gekommen. "Wir müssen noch zusammenwachsen. Deshalb werden wir vielleicht am Anfang etwas Mühe haben", meinte Lakic damals.

Rücktritt und Fokus auf den Erwerb des A-Diploms
Ein halbes Jahr später ist der 32-Jährige bereits nichts mehr Trainer. Er hat seinen Rücktritt gegeben und will sich nun auf den Erwerb des A-Diploms konzentrieren.

Der FC Srbija tat sich - wie vom Trainer selbst prophezeit - tatsächlich schwer in der ersten Meisterschaftshälfte. Als Tabellenelfter hat er nur gerade ein Drei-Punkte-Polster auf einen Abstiegsplatz (Küsnacht).

Einst ein gefürchteter Torjäger
Richten soll es nun Boris Jevremovic. Der 33-Jährige ist als Trainer noch ein unbeschriebenes Blatt. Während seiner Aktivzeit erwarb er sich insbesondere in der Innerschweiz aber den Ruf eines torgefährlichen Angeifers auf Erstliga-Niveau. Jevremovic stürmte in seiner Karriere für zahlreiche Klubs - so beispielsweise für Zug 94 und Cham.

Selbst in die Region Zürich verschlug es ihn zweimal - nach Tuggen (2007/08) und Thalwil (2013/14).

"Für positive Überraschungen sorgen"
"Wichtig ist dass wir nicht absteigen. In unserer aktuellen Situation müssen wir primär nur auf uns schauen. In der Tabelle möchten wir uns ganz klar nach vorne orientieren", sagt Jevremovic zu seinen Zielsetzungen. Er ist überzeugt davon dass "seine Jungs für positive Überraschungen sorgen werden".

Topskorer Stoykov verloren
Srbija verlor in der Winterpause seinen besten Torschützen Roberto Stoykov (11 Treffer!) an den Interregio-Klub Dietikon.

Der auf dem Sportplatz Juchhof beheimatete Klub konnte sein Team aber auch vor allem mit Spielern aus der Zentralschweiz verstärken, wo auch Jevremovic nach wie vor wohnhaft ist.

Zuzüge: Sasho Gichev (Fehaltorf), Vladislav Stojanovic, Miroslav Marjanovic (beide Emmen), Vladislav Anov, Anto Grgic (beide Küssnacht am Rigi), Nikola Miskovic (Schlieren). - Abgänge: Roberto Stoykov (Dietikon). 
Letzte Änderung am Dienstag, 20 Februar 2018 20:38