FC Rafzerfeld: Trainerfreistellung per Whatsapp

FC Rafzerfeld: Trainerfreistellung per Whatsapp


  • 2. Liga
  • 22.05.2018
  • 08:44

Knall beim Zweitliga-Schlusslicht: Marcos Rey ist nicht mehr Trainer beim FC Rafzerfeld.

Am Samstag gab es mit dem 2:5 gegen Oerlikon/Polizei die nächste Pleite in der Zweitliga-Gruppe 2, tags darauf die Entlassung. "Ich habe an meinem Geburtstag per Whatsapp erfahren, dass ich per sofort freigestellt bin", sagt der 42-jährige Marcos Rey zum "Zürcher Unterländer".

Zuvor hatte der Rafzerfelder Trainer erfahren, in der kommenden Saison durch den bisherigen Assistenten Luigi Bello ersetzt zu werden. Diese Nachricht war offenbar bei Rey nicht gut angekommen.

Mehr Respekt
"Ich habe versucht zu tun, was ich kann, bin abends von meiner Arbeitsstelle in Bern zum Training nach Rafz gefahren, habe vier A-Junioren erfolgreich ins Team eingebaut – da hätte ich mir schon einen respektvolleren Umgang erwünscht", klagte er gegenüber der Zeitung.

Dem entgegnete FCR-Sportchef Hans Jörg Schmid: "Marcos Reys Verhalten nach der Information, dass er nächste Saison nicht mehr Cheftrainer sein wird, hat nicht unseren Vorstellungen entsprochen."

Der schnelle Rücktritt
Wie auch immer: Spuren hinterliessen die Rafzerfelder bei ihrer Zweitliga-Premiere nur neben dem Platz. Unmittelbar nach dem Saisonstart war bereits Gianluca Pasanisi von seinem Amt zurückgetreten. Seine Transferoffensive nach dem Aufstieg war nicht überall im Verein gut angekommen.

Nur wenige Tage später wurde der vormalige Assistent Rey als neuer Cheftrainer bestätigt.

Der nächste beförderte Assistent
Und nun also Luigi Bello. Der 45-Jährige betreute vor seiner Ankunft in Rafz unter anderem die Reserven des FC Schlieren und die B-Junioren des FC Stäfa.

Letzte Änderung am Dienstag, 22 Mai 2018 14:11

spendenmobile
Kontoangaben 

Zugunsten von: DSC Sportcom GmbH
IBAN: CH61 0483 5118 6856 2100 0
BIC / SWIFT: CRESCHZZ89E
Verwendungszweck: Spende regional-fussball.ch