Starker Auftritt: Der FC Uster (in rot) besiegte Kreuzlingen trotz dem Spieler-Theater 2:1.

Die Unruhe beim FC Uster

Starker Auftritt: Der FC Uster (in rot) besiegte Kreuzlingen trotz dem Spieler-Theater 2:1.
www.hafetschutter.ch

  • 2. Liga inter
  • 15.08.2018
  • 12:39

Ärger bei den Klubverantwortlichen des FC Uster. Dem Spieler-Exodus zum Trotz: Der Interregio-Rückkehrer zeigte zum Saisonstart ein starke Reaktion.

Was war das für ein Gewitter auf dem Ustermer Buchholz nur wenige Tage vor dem Start in die neue Interregio-Saison. Mit Captain Samuel von Aarburg, Albert Laski, Mehmet Mercan, Diego Bürger (alle zum FC Witikon) und Fabio Serafini (?) verliessen gleich fünf langjährigen Leistungsträger den FCU. Der Grund dafür: Prämienkürzungen.

Der Ärger bei den Beteiligten war verständlicherweise gross. Allerdings nicht über die kurzfristige Flucht der Spieler, sondern über die Berichterstattung nach der Kader-Eruption.

 

Zunächst gab FCU-Präsident Urban Osterwalder im Rahmen eines Matchbericht-Posts auf der Facebook-Site seinen Unmut kund, dann folgte die Rechtfertigung auf der Klubwebsite.

"Die Aussagen auf den verschiedenen Portalen (nebst regional-fussball.ch berichtete auch züriost.ch), dass die Abgänge durch die Nichteinhaltung der Spesenzahlungen an die Spieler vom FC Uster der Grund war, kann der Verein nicht bestätigen", schrieb der Leiter Aktive in einer Stellungsnahme. Nur: Diese Aussagen gab es gar nie.

Die Reaktion der Mannschaft
Viel entspannter steckte sowieso die Mannschaft die angebliche Unruhe weg. Sie bezwang zum Auftakt überraschend das favorisierte Kreuzlingen 2:1.

FCU-Trainer Fabio Digenti war in der Nachbetrachtung sogar "froh, dass es so gekommen ist". Nun habe er die richtigen Akteure; solche, die wirklich Lust auf Fussball hätten und bei denen nicht die Prämien im Vordergrund stünden. "Das hat man deutlich gesehen", äusserte er sich zum Spielerexodus auf "züriost.ch".

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 August 2018 12:01

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