Linienrichter sorgt in Brüttisellen wegen Parkbusse für Spielunterbruch

Linienrichter sorgt in Brüttisellen wegen Parkbusse für Spielunterbruch


  • 2. Liga
  • 25.09.2018
  • 08:45

Irrer Spielunterbruch bei der Zweitliga-Partie Brüttisellen-Dietlikon - Phönix Seen. Der Grund: Ein Schiedsrichter-Assistent verlässt den Platz um eine Parkbusse zu verhindern.

Die Zuschauer auf der Sportanlage Lindenbuck in Brüttisellen trauten am Sonntagnachmittag ihren Augen und Ohren nicht. "Wir entschuldigen uns für den Unterbruch. Der Schiri-Assistent ist im Begriff, eine Busse zu erhalten, und wehrt sich natürlich dagegen", gab der Speaker in der 78. Minute der Zweitliga-Partie Brüttisellen-Dietlikon - Phönix Seen über die Lautsprecher bekannt.

Tatsächlich: Ein Schiedsrichter-Assistent hatte offenbar sein Auto im Parkverbot parkiert und sprintete deshalb während der Partie auf zwei Ordnungshüter, mit dem Ziel die mögliche Busse zu verhindern.

"Noch nie so etwas erlebt"
Walter Remy, Leiter Aktive bei Brüttisellen-Dietlikon, zur Situation im "Blick": "Alle waren perplex, als der Assistent plötzlich das Spielfeld verliess, um mit den Polizisten zu diskutieren. Die Diskussion dauerte doch immerhin fünf Minuten. Ich kann mittlerweile auf eine 55-jährige Vereinsmitgliedschaft zurückblicken, aber so etwas habe ich während dieser Zeit noch nie erlebt."

Nur: Die Bemühungen des Unparteiischen bleiben ohne Erfolg. Er erhält laut der Boulevardzeitung eine Busse von 300 Franken, für seinen Einsatz als Assistent wird er jeweils mit 110 Franken vergütet. Pech gehabt. Oder doch nicht?

Auf dem Aufgebot der Schiedsrichter ist zumindest klar festgehalten. "Offizielles Parkverbot beim Sportplatz. Es sind die Autoparkplätze beim Schwimmbad zu benützen."

Letzte Änderung am Dienstag, 25 September 2018 14:59

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