Männedorfs 8:0-Sieg bestätigt

Männedorfs 8:0-Sieg bestätigt


  • kurz & bündig
  • 07.11.2018
  • 16:57

Muss ein Interregio-Klub aus der Gruppe 6 auf Trainersuche? +++ FCZ Frauen auch im Rückspiel deutlich unterlegen +++ Rafzerfelds Kassier unterschlägt 38'000 Franken +++ Erstligist entlässt Trainer

Keine Forfait-Wertung bei Männedorf - Srbija. Der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) hat den 8:0-Erfolg des FC Männedorf über Srbija bestätigt und das Zweitliga-Spiel der Gruppe 1 gewertet. Der FVRZ kam nun nach Gesprächen mit den Beteiligten zum Schluss, dass der FC Srbija den Spielabbruch fahrlässig in Kauf genommen habe. "Absichtlich war es aber nicht. Das hat uns der FC Srbija mehrfach bestätigt", sagte Willy Scramoncini, Leiter Abteilung Spielbetrieb gegenüber "20 Minuten". Damit erhöht sich das Punktekonto des FCM auf neu 15 Punkte. Besonders freuen dürfte sich auch der fünffache Torschütze Daniel Di Bella. Seine Treffer bleiben damit endgültig in der Skorerliste. Im Spiel von Mitte Oktober gegen Srbija war es zu eigenartigen Szenen gekommen. So standen bei den Gästen nach drei Platzverweisen und zwei Verletzungen nur noch sechs Spieler auf dem Feld, sodass die Partie vom Schiedsrichter regelmentskonform abgebrochen werden musste.

Bazenheids Stefanachi vor Karrierensprung. Bazenheids Trainer Heris Stefanachi wird als möglicher neuer Coach des Promotion-League-Klubs SC Brühl gehandelt. Laut dem "Toggenburger Tagblatt" dürfte die Vollzugsmeldung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Gemäss der Zeitung tauchten die Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang schon vor zwei Wochen auf und hatten ganz offensichtlich auch Einfluss auf die jüngsten Resultate. Immerhin verlor der FCB zuletzt gegen die Kellerkinder Frauenfeld (2:3) und Wil II (3:4). Der 38-Jährige Stefanachi fungiert seit Juli 2013 als Coach in Bazenheid und führte das Team in dieser Zeitspanne in die 2. Liga interregional. Dort überwintertern die Toggenburger in der Gruppe 6 mit den FVRZ-Teams Uster, Dübendorf, Rüti, Seuzach und Blue Stars auf dem vierten Tabellenplatz. Als Spieler lief Stefanachi unter anderem auch für Seuzach und Winterthur auf. Mit dem Wechsel zu Brühl könnte er nun einen Karrieresprung vollziehen. Die St. Galler trennten sich vor wenigen Wochen von Trainer Uwe Wegmann.

FCZ Frauen mit Champions-League-Out. Die Frauen des FC Zürich sind erwartungsgemäss in den Achtelfinals der Champions League gescheitert. Das Team von Andy Ladner verlor das Rückspiel beim Bundesliga-Zweiten Bayern München 0:3, und schied mit dem Gesamtskore von 0:5 aus. Die Schweizer Meisterinnen, die zum neunten Mal in den letzten zehn Jahren in der Champions League vertreten waren, dabei aber nie über die Achtelfinals hinausgekommen sind, waren auch im Rückspiel deutlich unterlegen. Vor dem ersten Gegentor in der 42. Minute, bei dem Goalie Elvira Herzog wie schon beim 0:1 im Hinspiel keine gute Falle machte, hatten sich die Bayern-Frauen schon eine Handvoll guter Chancen erarbeitet.

Vorerst kein neues Klubhaus für Rafzerfeld. Schock beim FC Rafzerfeld: Offenbar hat der Klubkassier rund 38'000 Franken in den eigenen Sack gesteckt. "Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die finanziellen Reserven sind durch diese Handlung praktisch aufgebraucht", schreibt Präsident Christian Mundt in einem internen Vereinsschreiben. Der Drittligist muss aufgrund des Vergehens sparen und auch das geplante Projekt "Neues Clubhaus Rafz" vorerst auf Eis legen. Die Konsequenz: Die Mitglieder müssen damit weiter mit dem Kiosk beim Sportplatz Trube Vorblieb nehmen. Immerhin: Laut Klubchef Mundt ist die Zukunft des FCR nicht in Gefahr. "Dem Verein geht es finanziell gut. Der Vorfall wirft uns zwar zurück, aber wir sind nicht pleite", betonte er gegenüber dem "Blick". Der FC Rafzerfeld hat mittlerweile Anzeige gegen den Ex-Kassier erstattet und hofft natürlich das unterschlagene Geld zurückzubekommen.

Gossau SG trennt sich von Gambino. Giuseppe Gambino ist nicht mehr Trainer des Erstligisten FC Gossau. "Nach dem schlechten Saisonstart konnte sich die Mannschaft während vier Spielen wieder fangen. Nach der deutlichen Niederlage im Cup und den darauffolgenden Niederlagen in der Meisterschaft hat sich die Vereinsleitung zu diesem Schritt entschieden", schreibt der Ostschweizer Klub in einer Mitteilung. Für die letzten drei Partien vor der Winterpause gegen die U-21 des FC Winterthur, United Zürich und Tuggen überrnehmen Sportchef Thomas Kugler und der bisherige Assistent Stefano Polati das Zepter. Der FCG ist in der mit zahlreichen FVRZ-Klubs besetzten Erstliga-Gruppe 3 nach elf Spieltagen als Tabellendrittletzer in akuter Abstiegsgefahr. Gambino hatte sein Amt bei den St. Gallern im November 2012 als Nachfolger von Vlado Nogic übernommen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 November 2018 08:41

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