Beim FC Oberrieden soll es "Glückslos" Frare richten

Beim FC Oberrieden soll es "Glückslos" Frare richten


  • 3. Liga
  • 30.10.2018
  • 11:10

Der FC Oberrieden wartet noch immer auf das erste Erfolgserlebnis in der Drittliga-Gruppe 1. Für frischen Wind sorgt nun aber der neue Trainer Adrian Frare.

Die Bilanz ist ernüchternd: Nach neun Spielen ziert der FC Oberrieden bereits etwas abgeschlagen das Tabellenende der Drittliga-Gruppe 1. Gerademal zwei Punkte stehen auf der Habenseite. Und einige Niederlagen in Meisterschaft (1:9, 0:11) und Cup (1:13) fielen äusserst heftig aus.

Im Klub habt man auf die sportliche Talfahrt bereits vor einigen Wochen reagiert. Für den glücklosen Mohamed Mahiddine übernahm Adrian Frare das Traineramt. Doch auch er konnte das Ruder bisher herumreissen.

"Mannschaft hat Charakter"
Immerhin: Gegenüber der "Zürichsee-Zeitung" gab sich der neue Teamverantwortliche optimistisch. "Die Mannschaft hat Charakter", ist er überzeugt. Und auch Captain Patrick Klaus freut sich über den frischen Wind. "Ich kenne Frare zwar erst seit knapp drei Wochen, aber ich das Gefühl, dass wir ein Glückslos gezogen haben. Man merkt, dass er das Trainermetier gut kennt."

Tatsächlich. In seiner Karriere betreute Frare unter anderem Thalwil II, Adliswil und Wollishofen. Bei letzterem Klub schaffte er in der Saison 2012/13 auch sogleich den Wiederaufstieg in die 2. Liga. Drei Jahre später folgte allerdings wieder die Relegation. Und im September 2016 sogar die Demission von Frare, nachdem der FCW auch eine Etage tiefer einen Kaltstart mit vier Niederlagen hinlegt hatte.

Nicht einfach wird für ihn auch bestimmt das Himmelfahrtskommando bei Oberrieden, in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg.

Vor einem "Sechspunkte-Spiel"
Am Sonntag kommt es bereits zum Sechspunkte-Spiel beim Tabellendrittletzten Siebnen. Geht diese Partie ebenso verloren, würde der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz also weiter anwachsen.

Der FC Oberrieden ist nicht das einzige Team in der 3. Liga ohne ein Erfolgserlebnis.

In der Gruppe 3 beisst Aufsteiger Regensdorf II (1 Punkt) besonders hartes Brot.

Mit Zweitliga-Absteiger Rümlang (3) und Neuling Unterstrass II (1) gibt es in der Gruppe 4 sogar zwei Mannschaften ohne Sieg. Die Chance ist allerdings gross, dass zumindest eine Mannschaft noch zur Premiere kommt. Die beiden Kellerkinder treffen nämlich in der letzten Runde noch direkt aufeinander.

Bleibt in der Gruppe 5 noch Ramsen. Den Schaffhausern reicht es bisher ebenfalls erst zu drei Remis.

Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Oktober 2018 14:35

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