Der SC Veltheim ist der "Verein des Jahres"

Der SC Veltheim ist der "Verein des Jahres"


  • Allgemeines
  • 08.12.2018
  • 23:15

Mit der traditionellen Gala fand das Fussballjahr in Dübendorf seinen Abschluss. Besonders ausgezeichnet wurden der Weisslinger Schiedsrichter Max Bosshard, Heinz Gmür vom FC Oberwinterthur als "Ehrenamtlicher des Jahres" sowie der FC Wiesendangen. Und: Der FC Herrliberg bekam den "Special Award" verliehen.

Über 950 Besucher fanden in die Samsung Hall nach Dübendorf – darunter illustre Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft. Und die 17. Gala des Fussballverbandes Region Zürich (FVRZ) hatte einiges zu bieten.

Weitere Bilder zum Anlass gibt es auf der Verbandswebsite fvrz.ch

Glamour mit Christa Rigozzi, Witz mit Zuccolini
Moderiert wurde der Anlass zum zweiten Mal von der charmanten Christa Rigozzi – der Miss Schweiz von 2006. Sie brachte erneut Glamour in die Show.

Für das Unterhaltungsprogramm konnte der bekannte Comedian Claudio Zuccolini gewonnen werden, und der auch vollends zu überzeugen vermochte. Desweitern zeigte der Basler Nachwuchssänger Vincent Gross sein Können.

Die Gala schliesst das Fussballjahr festlich ab

Ohne Frauen kein Fussball
Ohne Frauen kein Fussball – das war so quasi das Motto der diesjährigen Gala: Zum einen wünschten sich die Vertreterinnen, dass sich jeder Verein vermehrt um Aufnahme und Ausbildung von Juniorinnen bemühe.

Zum Abschluss der Veranstaltung bat FVRZ-Präsident Sandro Stroppa deshalb sogar "alle Frauen im Saal, die sich im Fussball engagieren", auf die Bühne – und diese war letztlich prall gefüllt. Ohne Frauen kein Kick. Alle die auf der Bühne präsent waren, erhielten von den Regionalauswahl-Juniorinnen FVRZ eine Rose überreicht.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends zählten wie immer die verschiedenen Ehrungen.

Seit 21 Jahren Schiedsrichter
Zum "Schiedsrichter des Jahres" wurde Max Bosshard vom FC Weisslingen auserkoren. "Auch heute noch erfahre ich viel Befriedigung mit meinem Hobby, sagte der 68-Jährige aus Pfäffikon.

Bosshard, der bereits seit 21 Jahren Spiele arbitriert, setzte sich in der Wahl gegen Roberto Dambone (FC Volketswil) und Giuseppe Frank (FC Zürich-Affoltern) durch.

Noch mit 81 am Ball
Den Titel "Ehrenamtlicher des Jahres" ging an Oberwinterthurs Heinz Gmür, der sich seit unzähligen Jahren dem Kinderfussball verschrieben hat. Noch heute staunt mancher Junior, was dem Trainer im Umgang mit dem Ball im Alter von 81 Jahren gelingt.

Allerdings fällt Gmürs Résumé von früher zu heute eher zwiespältig aus. "Es könnte mich fast traurig machen, wie bis tief hinab in den Breitenfussball der Kameradschaftsgedanke mehr und mehr abhanden gekommen ist. Zwar hat die Entwicklung rasant fortgesetzt: Der Sport ist ja athletischer und intensiver geworden, ja – aber wenns auf Kosten eines teils grassierenden Egoismus' ging, hat er in diesem gleichen Mass verloren."

Nebst Gmür waren auch Stäfas Präsident und Förderer Roger Küng sowie Peter Wirz vom SC Post Winterthur nominiert gewesen.

Der faire FC Wiesendangen
Beim "Vereins-Fairplay" schwang der FC Wiesendangen vor dem FC Ellikon/Marthalen und dem FC Hausen am Albis obenaus. Dem Winterthurer Klub hatte es in den Saisons 2010/11 und 2015/16 in dieser Wertung bereits zum zweiten Platz gereicht.

"Wenn es nötig ist, kann ich sehr konsequent sein, ohne Rücksicht auf Namen oder bisherige Leistungen im Verein", sagt Wiesendangens Präsident Ruedi Meier zu seinen Grundgedanken bezüglich Fairplay. "Für mich stehen der Umgangston, das Verhalten und die Sozialkompetenz weit höher als das rein sportliche Ergebnis. Wenn das Mit- und untereinander stimmen, wird der sportliche Erfolg nur das Sahnehäubchen auf der Torte bedeuten."

Herrlibergs Kampf gegen die Lärmklagen
Der nicht in jedem Jahr verliehene "Special Award" wurde dem FC Herrliberg bedacht. Dies aus Dankbarkeit für den unermüdlichen und entschlossenen Einsatz gegen die Lärmklagen auf der heimischen Sportanlage. Es ist erst ein paar Wochen her, seit das Bundesgericht in Lausanne die Beschwerden zweier Anwohner abwies.

Triumph nach Saal-Abstimmung
Und: Bereits zum zweiten Mal konnten die Gala-Besucher per elektronische Abstimmung den "Verein des Jahres" wählen. Insgesamt sechs Klubs mit der goldenen Auszeichnung kamen dafür in Frage. Am meisten Stimmen vom Saalpublikum erhielt schliesslich der SC Veltheim (28%). Auf den nächsten Plätzen folgte der FC Bäretswil (24%), FC Stäfa (20%), FC Embrach (18%), FC Wettswil-Bonstetten (5%) und FC Wallisellen (4%).

Desweitern bekamen acht Klubs für ihr Engagement Silber als Belohnung, weitere elf Vereine immerhin Bronze. Und schliesslich erhielten weitere 14 Klubs die Auszeichnung "Vorbildlicher Verein".

50‘000 Franken ausgeschüttet
Insgesamt schüttete der Verband erneut rund 50‘000 Franken in Form von Gutscheinen, Bällen und Bargeld aus; zwar eine enorme Summe, und doch nur ein Bruchteil dessen, was die Vereine beziehungsweise deren Funktionäre und Trainer während des Jahres an ehrenamtlichem Einsatz leisten. (red/fvrz)

FVRZ-Wettbewerbe 2018

Ehrenamtlicher des Jahres 2018Heinz Gmür, FC Oberwinterthur
Nominierte: Roger Küng, FC Stäfa; Peter Wirz, SC Post Winterthur

Schiedsrichter des Jahres 2018Max Bosshard, FC Weisslingen
Nominierte: Roberto Dambone, FC Volketswil; Giuseppe Frank, FC Zürich-Affoltern

Vereins-Fairplay 20181. FC Wiesendangen. 2. FC Ellikon/Marthalen. 3. FC Hausen am Albis.

Vorbildliche Vereine 2018Gold: FC Bäretswil, FC Embrach, FC Stäfa, SC Veltheim, FC Wallisellen, FC Wettswil-Bonstetten.

Silber: FC Ellikon/Marthalen, FC Effretikon, FC Freienbach, FC Hinwil, FC Neftenbach, FC Pfäffikon, FC Russikon,  FC Wiesendangen.

Bronze: FC Herrliberg, FC Kloten, FC Männedorf,  FC Niederweningen, SV Schaffhausen, FC Seuzach, FC Unterstrass, FC Wädenswil, FC Wiedikon, FC Witikon, FC Wollerau.

Weitere vorbildliche Vereine: FC Affoltern am Albis, BC Albisrieden, FC Bassersdorf, FC Fehraltorf, FC Feusisberg-Schindellegi, FC Hausen am Albis, VFC Neuhausen 90, FC Oberwinterthur, SV Rümlang, FC Stein am Rhein, FC Thayngen, FC Volketswil, FC Wollishofen.

Letzte Änderung am Freitag, 14 Dezember 2018 11:36

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