Erneut ein verwundbarer FC Einsiedeln?

Erneut ein verwundbarer FC Einsiedeln?


  • 2. Liga inter
  • 31.01.2019
  • 22:16

Viele Tore, aber noch viel mehr Gegentreffer: Der Einsiedeln sorgte in der Vorrunde für reichlich Spektakel. Für eine sorgenfreie zweite Saisonhälfte in der Interregio-Gruppe 5 braucht es aber mehr Konstanz.

Die Vorrunde des FC Einsiedeln war eine regelrechte Berg- und Talfahrt. Aus den ersten fünf Partien der Interregio-Gruppe 5 resultierte gerademal ein Remis. Die Schwyzer wurden sogleich von Eagles Aarau (1:9) und Pajde (1:5) regelrecht zerzaust.

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Die Reaktion nach dem Kalt-Start
Doch die Klosterdörfler fanden zurück in die Spur. Dullikon (4:1) und Wohlen II (5:1) wurden ebenso abgefertigt, Leader Dietikon ein 3:3-Remis abgetrotzt.

Nur: Die Konstanz liess auch in den restlichen Partien zu wünschen übrig. Es folgte beispielsweise wieder Tiefschläge in Olten (0:4) und Muri (1:6), ein weiteres Spektakelspiel gegen Wettingen (3:3) und ein klarer Sieg über Olten (4:1).

Die fehlende Balance zwischen Defensive und Offensive
Einsiedeln überwintert damit in der zweiten Saison nach dem Aufstieg als Zehnter.

Augenfällig ist vor allem die Verwundbarkeit in der Abwehr. Kein Team der Gruppe musste mehr Gegentore einstecken (42). "Wichtig scheint mir dafür eine verbesserte Defensivleistung und trotzdem darf das Offensivspiel nicht darunter leiden", sagt deshalb auch FCE-Coach Kurt Gehri.

Er erhofft sich eine sorgenfreie zweite Meisterschaftshälfte, mit Platz 8 in der Endabrechung. "Dazu müssen die Direktbegegnungen gewonnen werden", betont Gehri.

Der im Sommer vom Drittligisten Wiedikon aufs Rappenmöösli zurückgekehrte Trainer dürfte im Frühling wieder auf die Langzeitverletzten Manuel Schönbächler und Yves Auf der Maur zurückgreifen können.

Nicht mehr zum Kader zählt einzig David Schaller, der wegen einer beruflichen Ausbildung kürzertreten wird und sich deshalb der zweiten Mannschaft anschliesst.

 
Letzte Änderung am Freitag, 01 Februar 2019 13:23

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