Greifenseer Torhüterin: Seleção statt "Nati"

Greifenseer Torhüterin: Seleção statt "Nati"


  • kurz & bündig
  • 18.02.2019
  • 07:57

Frische Kräfte für Affoltern am Albis +++ Kontinuität bei Stadtzürcher Erstligisten +++ Kay Voser wechselt nicht zu Red Star +++ Kommen und Gehen beim SV Rümlang

Ex-FCZ-Goalie Honegger geht neuen Weg. Natascha Honegger hat dem Schweizer Nationalteam den Rücken gedreht. Die 21-Jährige aus Greifensee gehörte seit einigen Monaten zum Kreis der SFV-Auswahl, entschied sich nun aber für Brasilien, dem Heimatland ihrer Mutter. Möglich wurde der Wechsel weil die Torhüterin des FC Luzern noch kein Länderspiel für die Schweiz bestritt. "Es war eine schwierige Entscheidung. Ich bin hier aufgewachsen und dankbar für alles. Aber ich habe immer davon geträumt für Brasilien zu spielen – und diese Gelegenheit wollte ich nutzen", sagte sie gegenüber dem "Zürcher Oberländer". Honegger rechnet sich in der Seleção die grösseren Chancen aus, nicht zuletzt weil zwei der arrivierten Torfrauen schon über 30 Jahre alt sind. "Natascha hat sehr viel Potenzial. Wir werden sie deshalb weiter beobachten», betonte auch Brasiliens Nationalcoach Vadão. Honegger, welche einen Grossteil ihrer Nachwuchsausbildung beim FC Zürich durchlief, schaffte über den damaligen A-Ligisten Derendingen den Durchbruch in der NLA. Seit Anfang 2017 spielt sie für den FCL. Ihr nächstes Ziel: Den Sprung in eine ausländische Liga.

Affoltern am Albis mit drei Neuen und einem Rückkehrer. In der Drittliga-Gruppe 1 bahnt sich ein spannender Kampf um den Aufstieg an. Zum Kreis der Kandidaten zählt auch der FC Affoltern am Albis. Die auf Platz 4 klassierten Säuliämtler vermelden nun die Zuzüge von Josip Tustonja und Kristijan Ramljak (beide zuletzt YF Juventus II). Dazu stösst Sasho Yovanov vom Berner Drittligisten Makedonija zum Team. Desweitern ist Mirko Markanovic nach überstandener Knie-Operation wieder zurück im Kader. Der Zweitliga-Absteiger startet am 23. März mit dem wegweisenden Auswärtsspiel beim FC Kilchberg-Rüschlikon in die zweite Meisterschafthälfte.

Previtali/Soto bleiben Höngger. Der SV Höngg hat den Vertrag mit Trainer Ivan Previtali vorzeitig um eine weitere Saison verlängert. Der 39-Jährige war auf diese Saison hin vom Assistent zum Chefcoach befördert worden und leitete fortan einen personellen Umbruch im Team ein. Dieser Schnitt bis anhin gut gelungen, überwintert der Stadtzürcher Erstliga-Klub doch in der Gruppe 3 auf Platz 10. Der SVH hat sich damit eine gute Basis geschaffen um nicht mehr in Abstiegsgefahr zu geraten. Der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten United Zürich beträgt nämlich stattliche zehn Punkte. Mit Previtali an Bord der Höngger bleibt auch Trainer-Assistent Hugo Soto.

Voser mit einmaligen Einsatz für Red Star. Ein prominente Verpflichtung für den FC Red Star? Diese Frage stellte sich spätestens nach einem Testspiel-Einsatz von Kay Voser gegen den Challenge-League-Klub Rapperswil-Jona (0:1) von Ende Januar. Mit 175 Spielen in der Super League blickt der 32-Jährige auf eine respektable Profikarriere in der Super League zurück. Und ohne eine Reihe von Verletzungen wären wohl noch einige mehr dazu gekommen. Mit dem FC Basel wurde er dreimal Meister (2012 bis 14) und einmal Cupsieger (2012). Dazu kommt ein Pokal mit dem FCZ (2018). Voser stellte sich aber auch Herausforderungen im Ausland. So stand er beim damaligen Championship-Verein Fulham unter Vertrag – und zuletzt für ein Jahr beim amerikanischen Zweitliga-Verein Charlotte Independence. Nur: Mit dem Comeback beim Erstligisten Red Star wird aus gesundheitlichen Gründen zumindest vorerst doch nichts.

Drittligist Rümlang im Transferfieber. Beim SV Rümlang hat der frisch verpflichtete Trainer Getoar Sallauka seinen Job abseits des Feldes schon gemacht – einen Sack voller Spieler zu holen. 14 (!) der derzeit 25 Akteure im Kader sind nämlich in der Winterpause aus allen Himmelsrichtungen zum abstiegsgefährdeten Drittligsten dazugestossen. Mit Erik Stara, Alfredo Mosciaro, Enis Thaqi und Andronit Hasani ein Quartett bis zuletzt im Kader des Interregio-Klubs Blue Stars. Und Verteidiger Shpetim Sadiku (zuletzt Dielsdorf) kam während seiner Laufbahn auch schon beim FC Kosova in der 1. Liga zum Einsatz. Aber: Aufgrund der unfassbar hohen Spielerfluktuation könnte man durchaus auch zum Schluss kommen, dass dem Unterländer Verein die zwischenzeitliche Promotion in die 2. Liga (die Relegation folgte postwendend) nicht ganz so gut getan hat. Aus der Aufsteigermannschaft der Saison 2016/17 ist nämlich mit Shkodran Nuredini ein einziger (!) Spieler offiziell noch dabei. Und ob dieser überhaupt wieder einmal für den SVR auflaufen wird, dürfte sowieso in den Sternen stehen. Nuredini zog sich im Spätherbst einen Kreuzbandriss zu.

Letzte Änderung am Montag, 18 Februar 2019 07:57

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