Die Regensdorfer Bank im Rahmen des verlorenen Testspiels gegen Greifensee.

Kriegt der FC Regensdorf die Kurve?

Die Regensdorfer Bank im Rahmen des verlorenen Testspiels gegen Greifensee.
ga

  • 2. Liga
  • 13.03.2019
  • 13:55

Die letzte Saison beendete der FC Regensdorf noch auf dem soliden sechsten Platz. Ein halbes Jahr später ist die Situation beim Furttaler Zweitligisten ernst. Als Tabellenzweitletzer der Gruppe 1 sind sie akut abstiegsgefährdet.

Beim FC Regensdorf hatte Trainer Gianluca Pasanisi ein anspruchvolles erstes halbes Jahr zu meistern. Ein "Team" existierte für lange Zeit nicht, bedingt vor allem durch viele Zu- und Abgänge im Sommer. Weiteren negativen Einfluss auf die Leistungen waren die vielen verletzten oder beruflich verhinderten Spieler sowie der physische und psychische Niveauunterschied innerhalb des Teams.

Der für den scheidenden Walter Grüter (sein Vertrag war nicht verlängert worden) verpflichtete Pasanisi (er engagierte sich in der letzten Saison bei Rafzerfeld, Gossau und Koblenz) und Assistent Gian Luca Bortoluzzi hatten entsprechend "hartes Brot" zu essen.

Ein stetes Auf und Ab
Die Furttaler starteten sogleich mit einer Niederlage im Cup gegen den Unterklassigen Embrach (2:3). Und auch die ersten acht Spiele in der Zweitliga-Gruppe 1 waren ein stetes "Auf und Ab". Mit neun Punkten klassierten sich die Furttaler zwischenzeitlich in hinteren Mittelfeld. In den folgenden fünf Spielen gab es aber nur noch ein Remis, die restlichen Spiele wurden verloren.

Der frühere Interregio-Klub überwinterte deshalb bei Meisterschaftshalbzeit mit nur 10 Punkten aus 13 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Distanz auf die Nichtabstiegsränge beträgt vier Punkte.

Unruhe im Umfeld
Dazu kommt: Auch im Umfeld des Team blieb es nicht unbedingt ruhig. Ende November folgte nämlich der Abgang des Präsidenten Frank Wolf und des Vizepräsidenten Heinz Suter. Dieser Umstand hatte aber gemäss Pasanisi auf das Team und auf ihre Arbeit keinen Einfluss.

Der 67-jährige, ehemalige Präsident Guido Müller übernahm temporär, ist zurzeit am organisieren des neuen Vorstands und "verabschiedet" sich nach der kommenden Generalversammlung in den definitiven Fussballruhestand.

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Neus Jahr, neues Glück?
Mit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in der der zweiten Januarwoche kam die Zuversicht bei den Spielern und dem Trainerduo zurück.

In den ersten fünf Testspielen zeigten die Regensdorfer viele guten Aktionen und gestalteten sie mehrheitlich positiv. Bis auf die unnötige 2:3-Niederlage gegen Greifensee und das torlose Unentschieden gegen den Drittligisten Niederweningen, wurden sämtliche Spiele gewonnen.

Die phasenweise sichtbar aufgetretenen Leistungsschwankungen während der Spiele müssen bis zum Rückrundenstart aber deutlich reduziert werden. Ungenaue Zuspiele und Stellungsfehler werden nämlich durch die Gegner konsequent ausgenützt.

Das Gros des Teams ist noch bis am kommenden Wochenende auf Malta im Trainingslager um sich bestmöglich auf die anspruchsvolle Rückrunde vorzubereiten.

Am Sonntag 17. März gilt es dann erst. Das erste Meisterschaftsspiel in Stäfa wollen die Unterländer erfolgreich gestalten um sich zusätzliche Motivation für die restlichen 12 Spiele zu holen. (ga)

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 März 2019 13:55

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