Avellinos Dank an den FC Uitikon

Avellinos Dank an den FC Uitikon


  • kurz & bündig
  • 11.09.2019
  • 11:48

Fairplay-Preis für den FC Seefeld +++ Winterthurer Talent wechselt in die 3. Liga +++ Juniorin des FC Küsnacht ist Schützenkönigin +++ Rafzerfeld erhält veruntreutes Geld zurück

Uitiker Fairplay nach Notsituation. Grosse solidarische Unterstützung erfuhr jüngst US Avellino Zurigo im Rahmen der Partie gegen den FC Uitikon. Ein Fussballer des Stadtzürcher Viertligisten bekam nämlich während des Spiels plötzlich Atemnot. „Wir befürchteten das Schlimmste“, schildert Ivan Chieffo, Leiter Aktive bei Avellino, die Szenerie. Diverse Akteure von Uitikon kümmerten sich aber sogleich um den Spieler. Und so war auch schon in Kürze ein Krankenwagen vor Ort. „Wir sind sehr froh um die Unterstützung aller Vereinsmitglieder von Uitikon“, betont Chieffo. Und: Laut dem Funktionär von Avellino geht es dem betroffenen Spieler in der Zwischenzeit wieder gut.

Seefeld für den Auftritt im Schweizer Cup belohnt. Die Unfallversicherung Suva verleiht neu insgesamt 15'000 Franken Preisgeld für die fairsten Spiele in den ersten drei Runden des Schweizer Cups. Das Preisgeld wird pro Runde und Verein aufgeteilt. Dies ergibt pro Klub eine Preissumme von 1250 Franken, wie die Versicherung mitteilte. Die Bewertung der Spiele erfolgt durch die Schiedsrichter. Ausschlaggebend sind die Anzahl der erhaltenen gelben oder roten Karten sowie das Verhalten der Spieler und Offiziellen sowie des Publikums. Am fairsten war in der 1. Hauptrunde das Spiel zwischen Zweitligist Seefeld und Super-League-Absteiger GC sowie jenes zwischen dem FC Sarine-Ouest und Servette FC Chênois bei den Frauen.

Schmid vom FC Winterthur nach Neftenbach. Marc Schmid galt beim FC Winterthur als eines der vielversprechendsten Talente. Der Rechtsverteidiger durchlief die verschiedensten Nachwuchsstufen und gehörte seit einem Jahr auch zum Kader des Challenge-League-Teams. In dieser Saison kam er nun zu seinen ersten drei Kurzeinsätzen. Doch der 20-Jährige wurde auch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Jetzt hat er um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Schmid zieht sich aus dem Spitzensport zurück um sich auf seine Ausbildung zu konzentrieren. Laut dem "Landbote" wechselt er deshalb zu seinem Stammverein FC Neftenbach in die 3. Liga. Beim FCW wird der Entscheid sehr bedauert. Schmid sei so nahe dran wie noch nie gewesen, liess sich Oliver Kaiser, der Leiter Sport, in der Zeitung zitieren.

Küsnachter Fussballerin gewinnt abseits des Rasens. Die Schützenkönigin des Zürcher Knabenschiessens spielt Fussball. Die 15-jährige Neva Menzi holt beim Schiesswettbewerb auf dem Albisgüetli als einzige Teilnehmerin die Maximalzahl von 35 Punkten. Somit blieb ein Ausstich hinfällig. Menzi kommt aus Zollikon, spielt aber für die B-Juniorinnen des FC Küsnacht. Zuletzt hatte vor vier Jahren ein Mädchen am Knabenschiessen triumphiert.

Ein finanzielles Happy End für den FC Rafzerfeld. Der Schock beim FC Rafzerfeld war im November 2018 gross, als bekannt wurde dass der Klubkassier rund 38'000 Franken in den eigenen Sack gesteckt hatte. "Die finanziellen Reserven sind durch diese Handlung praktisch aufgebraucht", schrieb Präsident Christian Mundt damals in einem internen Vereinsschreiben. Die Klubleitung hatte darauf den damaligen Finanzvorsteher angezeigt. Anschliessend war es laut dem "Zürcher Unterländer" es zu einem Prozess gekommen, wobei der Angeklagte vor dem Bezirksgericht Bülach zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt wurde. Er hatte sein Bedauern geäussert und sich bei Mundt entschuldigt. Der Präsident zweifelte nicht daran und bezeichnete dem ehemaligen Kassier vor Gericht als "guten Menschen". Er wünschte sich, dass der FC Rafzerfeld das Geld zurückerhält. Wohl auch dank dieser Einschätzung hatte das Gericht dem ehemaligen Kassier eine geforderte Busse in der Höhe von 1800 Franken erlassen. Allerdings mit der Auflage, dass er das unterschlagene Geld zurückzahlen müsse. Das ist nun offenbar passiert. Auf Nachfrage der Regionalzeitung bestätigte nämlich Mundt einen "positiven Verlauf" dieses Falls.

Letzte Änderung am Mittwoch, 11 September 2019 11:48

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