Wegen regeltechnischem Fehler – Seuzach muss nochmals nach Weesen

Wegen regeltechnischem Fehler – Seuzach muss nochmals nach Weesen


  • 2. Liga inter
  • 21.09.2019
  • 08:38

Der FC Seuzach ist seine Leaderstellung in der Interregio-Gruppe 6 los. Der Grund dafür: Das eigentlich gewonnene Spiel in Weesen wird wiederholt.

Der FC Seuzach muss für einen regeltechnischen Fehler des Schiedsrichters büssen.

Ein Freistoss als Streitpunkt
Beim souveränen 4:0-Auswärtserfolg über Weesen vom 31. August verweigerte dieser nämlich dem Heimteam ein Freistosstor zum vermeintlichen 1:2-Anschlusstreffer in der 16. Minute. Der St. Galler Schütze hatte diesen direkt, und nicht wie zuvor vom Referee kommuniziert, indirekt ausgeführt.

Nur: Der Schiedsrichter vergass eben auch bei der Ausführung des indirekten Freistosses seinen Arm zu heben. Der Spielleiter gab das Tor zunächst, annullierte es aber später wieder nach Rücksprache mit seinem Assistenten. Die Problematik dabei: Statt auf eine Wiederholung des Freistosses entschied der Schiedsrichter hernach auf Abstoss für Seuzach.

Der Protest des FC Weesen
Weesens Captain legte deshalb noch auf dem Platz einen Protest ein und bestätigte ihn anschliessend auch nach dem Match fristgerecht.

Dieser wurde jetzt von der zuständigen Amateurliga gutgeheissen.

"Wir nehmen diesen Entscheid sportlich"
Das Spiel wird nun wegen des regeltechnischen Fehlers des Schiedsrichters – und weil kein Verschulden bei den betroffenen Teams vorliegt – wiederholt. Der neue Spieltermin ist der Mittwoch, 6. November – also direkt nach Vorrundenschluss. "Wir nehmen diesen Entscheid sportlich und rekurrieren nicht", sagte dazu Seuzachs Sportchef Andy Rohner gegenüber dem "Landbote".

Und: Durch die Neuansetzung der Partie verliert der FC Seuzach seine Tabellenführung. Neu an der Spitze der Interregio-Gruppe 6 ist Chur 97.

Ungeachtet davon hat die ganze Sache für den "Landbote" einen Beigeschmack.

Die Grenzen des Fairplays
"Wer 0:4 verliert und trotzdem wegen eines nicht wiederholten indirekten Freistosses protestiert, der lotet zweifellos die Grenzen des Fairplays aus. Auch wenn er im Recht ist", schreibt die Zeitung dezidiert.

Letzte Änderung am Samstag, 21 September 2019 08:38

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