Wegen Auflagen der Gemeinde: Thalwils neue Tribüne darf nicht benutzt werden

Wegen Auflagen der Gemeinde: Thalwils neue Tribüne darf nicht benutzt werden


  • kurz & bündig
  • 01.11.2019
  • 08:45

Aus dem FC Tetova soll der FC Zürich City werden +++ YF verpflichtet Talent des FC Schaffhausen +++ Ein Torjäger für den FC United Zürich +++ Eine interne Trainerlösung beim FC Seefeld

Thalwils "neueste Attraktion" wartet auf grünes Licht. Der FC Thalwil darf seine auf der Sportanlage Brand II mithilfe eines Helikopters aufgebaute neue Tribüne (er hatte sie vom FC Schaffhausen aus dem alten Breite-Stadion übernommen) nicht benutzen. Vor über zwei Monaten hatte der Verein seine Tribüne mit 480 Sitzplätzen anlässlich eines Meisterschaftsspiels des Erstliga-Teams eröffnen wollen. Doch noch immer wartet der FCT auf die Freigabe durch die Gemeinde. Denn nachträglich hat das Thalwiler Bauamt mehrere zusätzliche Auflagen gemacht. So hat der Verein beispielsweise neue Treppen anschaffen müssen, da die bisherigen zu schmal gewesen seien. Auch bezüglich Brandschutz und Statik verlange die Gemeinde weitere Massnahmen. Thalwils Präsident Roger Leutwyler hat dafür wenig Verständnis. "Die Tribüne hatte in Schaffhausen ja auch alle Auflagen erfüllt und konnte benutzt werden", sagte er zur "Zürichsee-Zeitung". Von Seiten des Bauamts heisst es hingegen, dass bei einer Kontrolle diverse Mängel festgestellt wurden. Der FC als Bauherr müsse nachweisen, dass diese behoben werden. Solange dieser Nachweis fehlt, dürfe die Tribüne leider nicht freigegeben werden. Und so ist "neueste Attraktion des Fussballklubs" (Leutwyler) noch immer nicht in Betrieb.

Der künftige FC Zürich City auf Spielersuche. Die Strafpunkte-Wertung in der Drittliga-Gruppe 2 führt der FC Tetova seit den Vorfällen gegen Wiedikon mit grossem Vorsprung an. Immerhin: Am letzten Sonntag durfte der im Sommer von Ali Yurdakul übernommene Klub wieder auflaufen. Und: Ganz offensichtlich will der umtriebige Präsident den Klub beim nächst möglichen Zeitpunkt in FC Zürich City umbenennen. Das ganze Prozedere kennt man bereits von seinem zweiten Klub SC Barcelona (er ist für diese Saison nicht für die Meisterschaft angemeldet). Dieser aus dem FC Trinacria enstandende Verein sollte nämlich zuerst Real Madrid Zürich heissen. Damit hatten die Anwälte des grossen spanischen Real Madrid allerdings keine Freude und drohten deshalb mit einer Klage. Und so hiess das Konstrukt halt SC Barcelona. "Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien", wusste doch schon der ortskundige Profi Andi Möller zu sagen. In diesem Sinne: Weshalb also nicht FC Zürich City. Auf der SFV-Online-Börse "football-pool.ch" sucht Yurdakul jedenfalls wieder neue Spieler für die Drittliga-Mannschaft sowie Junioren für den Aufbau einer Juniorenabteilung. "Hast du Lust Fussball zu spielen und willst du was erreichen. Wir bieten dir top organisierten Verein", heisst es da in seinem Inserat.

Mittelfeldspieler Rether leihweise zu YF. Das sich in der Promotion League im Abstiegskampf befindende YF Juventus hat den Thaynger Jovan Rether vorerst bis Ende Jahr ausgeliehen. Der 19-Jährige kam bisher vorwiegend in der zweiten Mannschaft des FC Schaffhausen auf Stufe 2. Liga zum Einsatz. Laut einer Mitteilung der FCS-Klubführung soll der Mittelfeldspieler durch den Transfer auf höherem Level zu mehr Spielpraxis gelangen.

Bazenheid-Bomber Kacoli kommt zum Interregio-Schlusslicht. Der in der Interregio-Gruppe 6 immer noch punktlose FC United Zürich hat nochmals personell nachgelegt. Vom Gruppenrivalen Bazenheid stösst Kevin Kacoli zum Schlusslicht. Der Stürmer hielt es ganz offensichtlich nicht lange bei den Toggenburgern aus. Erst im Sommer zum FCB gewechselt, traf er allerdings in sieben Spielen sechsmal. Kacoli spielte in den letzten Jahren in seiner Heimat Albanien, Griechenland und auf Malta. Die Saison 2015/16 bestritt er ausserdem für den FC Frauenfeld. Der 25-Jährige wird am Sonntag, 13. Oktober beim Auswärtsspiel gegen Rüti erstmals einsatzberechtigt sein. Nach einem desaströsen Saisonstart startete der FC United Zürich in den letzten Wochen eine eigentliche Transferoffensive.

FC Seefed: Meili coacht bis mindestens Ende Vorrunde. Der FC Seefeld setzt zumindest bis zum Ende der Hinrunde auf eine interne Lösung. So gab die Führung des Zweitligisten in einer Information an seine Klubmitglieder bekannt, dass Adrian Meili in den verbleibenden Partien des Jahres die erste Mannschaft betreuen wird. In den Trainings wird der 27-Jährige (er betreute bisher das in der 4. Liga spielende dritte Team) dabei von den erfahrenen Spielern des Teams unterstützt. Beim Stadtzürcher Quartierverein hatten Mitte September die bisherigen Verantwortlichen Hesam Mirzai und Raphael Kaufmann nach Unstimmigkeiten mit einem Teil der Mannschaft ihr Amt niedergelegt.

Letzte Änderung am Freitag, 01 November 2019 08:45

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