FCZ-Präsident Canepa geht gegen den FC Zürich City vor

FCZ-Präsident Canepa geht gegen den FC Zürich City vor


  • 3. Liga
  • 07.11.2019
  • 15:00

Neuer Name, neues Glück? Tetova-Präsident Ali Yurdakul will seinen Klub künftig FC Zürich City nennen. Nur: Womöglich gibt es schon bald Post von den Anwälten des grossen FCZ.

Ein Déjà-vu für Ali Yurdakul? Der umtriebige Präsident des Drittligisten Tetova (er hat den Klub erst im Sommer übernommen) will bekanntlich seinen Klub auf die kommende Saison in FC Zürich City unbenennen (wir berichteten).

Mit einem neutralen Namen
"Wir wollten einen neutralen Namen, um alle Kinder und Jugendliche anzusprechen. Da wir in die 2. Liga aufsteigen wollen, brauchen wir zwei Juniorenteams", sagte dieser zum "Blick".

Gar nicht damit einverstanden ist Ancillo Canepa, der Präsident des FCZ. "Selbstverständlich ist der Name FC Zürich als Brand geschützt und kann ohne unsere Einwilligung nicht benutzt werden. Wir haben bereits unseren Anwalt beauftragt, sich darum zu kümmern", liess er sich zitieren.

Yurdakul sieht die Sicht der Dinge allerdings anders. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Problem ist. Es gibt ja auch den FC Zürich-Affoltern und FC Zürich-Nord."

Trinacria, Real Madrid Zürich, SC Barcelona
Ob diese Argumentation reicht? Wir erinnern uns: Bereits vor vier Jahren wollte Yurdakul sein damaliges Steckenpferd FC Trinacria attraktiver gestalten und es mit dem Namen Real Madrid Zürich (was für schräger Name) schmücken.

Die Rechnung hatte er aber ohne die Führung der Spanier gemacht. Die Anwälte der "Königlichen" drohten nämlich mit einer Klage und so hiess der Klub hernach halt SC Barcelona.

Dieser nimmt übrigens mittlerweile nicht mehr dem Spieletrieb teil. Bekanntlich war es im September 2017 bei der Partie gegen Glattal Dübendorf zu Wild-West-Szenen und einem Spielabbruch gekommen. "Danach waren wir im Zürcher Fussball die schwarzen Schafe", sagte Yurdakul.

Bereits wieder ein Vorfall
Nur: Auch sein neuer Verein Tetova sorgte bereits wieder für negative Schlagzeilen. Anfang Oktober war es nach Spielschluss gegen Wiedikon zu Tätlichkeiten von Seiten des Verliererteams gekommen.

Der Fussballverband der Region Zürich leitete darauf eine Strafuntersuchung ein, bei dem derzeit das Urteil noch hängig ist. Offenbar ist sogar ein Punkteabzug gegen den Drittligisten möglich.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 November 2019 15:00

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