Oenen übernimmt für Dogru bei Zug 94

Oenen übernimmt für Dogru bei Zug 94


  • kurz & bündig
  • 11.12.2019
  • 17:39

Zürich City SC statt FC Zürich City +++ Richterswiler Trainer für Rettungstat geehrt +++ Trainer von Zürcher Interregio-Gegner muss gehen +++ Red Star in der Erstliga-Cup-Qualifikation beim Gruppenrivalen Linth 

Oenen wird Dogru-Nachfolger – Zoller zu Kosova? Es sieht nicht gut aus für Zug 94 in der Erstliga-Gruppe 2. Nicht nur dass die finanziell erheblich angeschlagenen Zentralschweizer mit nur fünf Punkten das Tabellenende zieren. Bekanntlich verlieren sie nun auch noch Trainer Ergün Dogru an den Promotion-League-Verein YF Juventus. Immerhin ist die Nachfolge-Regelung bereits gelöst. Und mit Vural Oenen übernimmt sogar ein in der Region Zürich bekanntes Gesicht – sowie ein alter Weggefährte von Dogru. Zusammen wirkten sich beim FC Thalwil und auch die letzte Saison in Zug. Oenen wird aber nicht nur Cheftrainer, sondern gleichzeitig Sportlicher Leiter. Besonders auch: Unterstützung erhält er weiterhin von Vorgänger Dogru, der als Geschäftsführer dem Verein erhalten bleibt. "Ich versuche mein Wissen im Hintergrund einzusetzen", sagt dieser und bekräftigt: "Ich renne nicht davon. Wir stellen uns nur neu auf bei Zug 94." Oenen ist derweil mit Sportchef Besnik Reci auf der Suche nach Verstärkungen um den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Nicht mehr mithelfen wird dabei der frühere Wettswil- und FCZ U-21-Spieler Diego Zoller. Er soll sich dem FC Kosova anschliessen.

FC Tetova: Die nächste Namensidee. Doch nicht FC Zürich City? Bekanntlich will Tetovas umtriebiger Präsident Ali Yurdakul sein neues Spielzeug auf die kommende Saison unbenennen. Seine erste Idee kam aber beim eigentlichen FCZ-Klubchef Ancillo Canepa nicht so gut an. "Selbstverständlich ist der Name FC Zürich als Brand geschützt und kann ohne unsere Einwilligung nicht benutzt werden. Wir haben bereits unseren Anwalt beauftragt, sich darum zu kümmern", liess sich dieser nämlich im "Blick" zitieren. Es war wohl genug Einschüchterungspotenzial. Und so sucht Yurdakul nun auf der SFV-Plattform "football-pool.ch" neuerdings A bis D-Junioren für den Drittligisten FC Tetova oder Zürich City SC. "Hast du Lust Fussball zu spielen oder willst du was erreichen? Wir bieten dir top organisierten Verein", steht im Inserat. Interessiert?

Juniorentrainer leistete erfolgreich Hilfe bei Schwächeanfall. An der Sportlerehrung zeichnete die Gemeinde Richterswil einen Juniorentrainer aus – allerdings nicht wegen einer sportlicher Leistung. Jonathan Cavaliere reanimierte nämlich einen Junior, als dieser beim Aufwärmen eines Spiels zusammenbrach. Der 22-Jährige bewahrte die Ruhe und reanimierte den jungen Fussballer mit Brustkorbkompressionen und Mundbeatmungen. Zu Gute kam ihm, dass er im Militärdienst als Wachtmeister unzählige Lektionen in Erster Hilfe erhalten hatte. "Auch wenn ich keine Freude hatte am Militär – in diesem Fall war hilfreich, was ich gelernt hatte", sagt Cavaliere zur "Zürichsee-Zeitung". Zu den Aufgaben gehörte auch das Delegieren von Aufgaben. Er wies sogleich einen Junioren den Rettungsdienst zu benachrichtigen, und einen anderen, im Klubhaus (allerdings erfolglos) nach einem Defibrillator zu suchen. Cavaliere bekam aber auch schnell Unterstützung von zwei Personen bei der Herzmassage und nach einigen Minuten waren Rettungsdienst und Rega vor Ort im Chalchbüel. Tatsächlich überstand der Junior den Zusammenbruch ohne bleibende Schäden. Nach einer Woche im künstlichen Koma war er weitere drei Wochen im Spital und einen Monat in der Reha. "Was dieser junge Mann geleistet hat, ist eben gerade nicht selbstverständlich. Er hat hingeschaut und reagiert", lobte Gemeinderätin Melanie Züger (FDP) den Retter bei der Ehrung. Und der Vorfall hat auch bei der Gemeinde einiges ausgelöst: "Die Anschaffung von Defibrillatoren, die öffentlich zugänglich sind, stand schon länger auf unserer Pendenzenliste", sagte sie. Und: Auch im Clubhaus des FCR ist mittlerweile ein Defibrillator Teil des Inventars. Angeschafft hat diesen der Vater des betroffenen Juniors.

Ex-Regensdorf-Coach Pasanisi muss in Klingnau gehen. Abpfiff für Gianluca Pasanisi beim FC Klingnau: Nach einer unbefriedigenden Vorrunde mit nur sieben Punkten aus 13 Partien und dem Out in der Cup-Qualifikation will die Klubführung des Interregio-Neulings inskünftig auf einen Mann setzen, der auf dem Niveau der 2. Liga inter einen gewissen Erfahrungsschatz mitbringt. "Wir haben uns sicher mehr erhofft von Gianluca, müssen allerdings auch zugeben, dass wir die Situation mit der neuen Liga auch ein wenig unterschätzt haben", sagte dazu Präsident Roger Meier gegenüber der "Aargauer Zeitung". Der FCK überwintert aufgrund dieser kargen Ausbeute am Tabellenende der Interregio-Gruppe 5 mit den FVRZ-Klubs Freienbach, Adliswil, Blue Stars, Einsiedeln und Lachen/Altendorf. Noch im Sommer hatte Pasinisi bei seiner Amtsübernahme von "Liebe auf den ersten Blick" gesprochen. Der 42-Jährige war erst im Sommer als Nachfolger von Aufstiegstrainer Danijel Kovacevic nach Klingnau gewechselt. In der Region Zürich ist Pasanisi auch als Trainer des FC Regensdorf (bis im April 2019), FC Rafzerfeld und FC Räterschen (bis im April 2016) sowie als Assistent beim FC Gossau bekannt.

Tuggen und Thalwil reisen in die Westschweiz. In der zweiten und entscheidenden Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup der Saison 2020/21 müssen die Erstliga-Klubs aus der Region allesamt auswärts ran. Der FC Tuggen (er hatte in der 1. Runde ein Freilos) reist zu Echallens Région, dem Tabellenfünften der Gruppe 1. Ebenso eine weite Reise steht für Thalwil zum FC Vevey United an (7. in der Gruppe 1). Der FC Red Star bekommt es schliesslich mit dem Gruppenrivalen Linth 04 zu tun. Die Partien sind für den 21. und 22. März 2020 vorgesehen. Die Sieger der Partien stehen in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups mit den Profiklubs.

Letzte Änderung am Mittwoch, 11 Dezember 2019 17:39

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