Phönix wirft Bassersdorf empfindlich zurück


  • 2. Liga
  • 15.09.2014
  • 16:28

logo fcphoenixDie Winterthurer siegten in der Gruppe 2 beim FC Bassersdorf 3:0 und bleiben alleine verlustpunktlos. Dies weil der FC Wetzikon erstmals verlor.

"Eine technisch sehr gute Mannschaft mit drei herausragenden Individualisten. Sie trat zudem frischer auf als wir und gewann verdient", sagte Bassersdorfs Trainer Anastasio Nardiello nach der Heimniederlage gegen Phönix Seen im "Landbote". Sein zu den Aufstiegskandidaten zählenden Teams fiel mit der bereits dritten Niederlage ins breite Mittelfeld zurück.

Phönix Seen ist mit dem vierten Saisonsieg zwar noch nicht Leader - dies aber nur weil Wetzikon und Dübendorf über Mehrspiele verfügen. Der Noch-Leader FC Wetzikon verlor nämlich erstmals - beim FC Pfäffikon 0:1. Das einzige Tor gelang Anderson Hohmann mittels einem Volley (31.). "Glück gibt es im Fussball nicht, es sei denn, man erzwingt es – und das haben wir nicht getan", resümierte Wetzikons Coach Roger Menzi nüchtern im "Zürcher Oberländer".

Bei Wetzikon fehlte die letzte Überzeugung
"Wir haben vorne ohne die letzte Über­zeugung gespielt. Vielleicht hat uns auch etwas die Kraft gefehlt – es war unser viertes Spiel ­innert elf Tagen", meinte er weiter. Beim Gewinner war man dagegen verständlicherweise sehr glücklich über den Sieg. "Das ist eine Riesensache für die Mannschaft und den ganzen Verein", sagte Trainer Luigi Caracciolo.

Die Pfäffiker, die schon während der Woche dem FC Dübendorf ein 1:1 abtrotzten, stellten damit einem weiteren besser eingeschätzten Team ein Bein.

Waser als Schütze, Grimm als Passgeber
Zurückgebunden wurde dagegen der FC Schaffhausen II. Er musste sich beim FC Rüti klar 1:4 geschlagen geben. "Das war ein verdienter und souveräner Sieg", freute sich Rüti-Coach Urs Fritschi. Herausragend bei den Oberländern waren Pascal Waser mit drei Toren und Lars Grimm mit drei Assists.

Das Versprechen des Bruders - viele Tore
Für den Höhepunkt der Runde sorgte aber Dalibor Borilovic. Dem Walliseller Stürmer gelangen beim 9:1-Kantersieg über den FC Seefeld II sechs Tore. Sein Bruder und Trainer Danijel Borilovic dazu im "Zürcher Unterländer": "Weil er defensiv in der ersten Halbzeit zu wenig gearbeitet hat, wollte ich ihn auswechseln. Doch er versprach mir in der Pause, mehr zu laufen."

FC Küsnacht: Vom 3:0 zum 3:3
Beim FC Küsnacht war der Ärger nach dem 3:3 bei der SV Schaffhausen gross. Der Seeklub gab nämlich eine komfortable 3:0-Führung preis. Lubomir Baran hatte die Gäste bis zur 21. Minute bereits 3:0 in Front geschossen. Verschiedene Unkonzentriertheiten brachten die "Spielvi" aber wieder zurück in die Partie. Keine Hilfe war dabei auch Sean Fotheringham, der in der 48. Minute beim Stande von 3:1 nach einem groben Foul mit Rot vom Platz musste.

Wiesendanger Enttäuschung
In der unteren Tabellenhälfte trennten sich der FC Wiesendangen und der FC Stäfa 2:2. Ein Resultat dass beiden Mannschaft wenig hilft. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden und Stäfa hat gut verteidigt. Nach dem Seitenwechsel allerdings hätten wir aus unseren Möglichkeiten mehr machen müssen", sagte Wiesendangens Coach Gianni Lavigna.

Wallisellen - Seefeld II 9:1 (4:1)
Sportzentrum. – 100 Zuschauer - SR: Gjukaj.
Tore: 10. Matumona 1:0. 14. Gavric 2:0. 33. Aeschbacher 2:1. 43. Zecirovci 3:1. 45. Borilovic 4:1. 47. Borilovic 5:1. 62. Borilovic 6:1. 70. Borilovic 7:1. 80. Borilovic 8:1. 86. Borilovic 9:1.
Wallisellen: Jurleta, Megna, Nuredini, Moor, Azevedo, Moor, Matumona (74. Di Prizio), Zecirovci (65. Schlegel), Gavric (57. Berisha), Dalibor Borilovic, Gandolfo.

Pfäffikon - Wetzikon 1:0 (1:0)
Barzloo. – 250 Zuschauer. – SR: Kolbe.
Tor: 31. Hohmann 1:0.
Pfäffikon: Sandtner; Mächler, Jakob, Feller, Duft, Gautschi, Hohmann (87. Ordonez), Ocaktan (69. Senn), Thoma (75. Arenillas), Stengele, P. Fenner.
Wetzikon: Rüedi; Jakob, Camenisch, Zbinden (72. Hold), Gigirey (57. Häsler), Migliore, R. Fenner (46. Carnuccio), Sabotic, Huber, Gökce, Rasiti.

Wiesendangen - Stäfa 2:2 (0:1)
Rietsamen. - 247 Zuschauer. - SR Grisenti.
Tore: 27. Rastoder 0:1. 50. Müller 1:1. 61. Ramani (Handspenalty) 1:2. 76. Trecek 2:2.
Wiesendangen: Zmajlaj; Mäder, Rakic, Müller, Scherrer (71. Milic); Misteli, Mendes, Oehninger, Bestler; Barth (46. Trecek), Luzza (62. Oliveira).
Stäfa: Parisi; Maloku, Birrer, Sartorio, Serra (84. Kurtisi); Ramani; Kohler (46. Cianciarulo), Panovic, Meier (79. Suter), Ahmeti; Rastoder.
Bemerkungen: 19. Lattenschuss Luzza (W), 40. Lattenkopfball Rastoder (S).

SV Schaffhausen - Küsnacht 3:3 (1:3)
Bühl. - 120 Zuschauer. - SR Burekovic.
Tore: 16. Baran 0:1. 18. Baran 0:2. 21. Baran 0:3. 44. Ciglar 1:3. 50. Müller (Penalty) 2:3. 65. (Eigentor) Hürlimann 3:3.
SV Schaffhausen: Huber; P. Zlatkov, Al Hasani, Mägerle, Staub (90. Schuler); Isik, Shamari, Somma, Ciglar (88. Brellos), Zuli (28. Müller); Wächli.
Küsnacht: Degelo; Stoob (68. Wiki), Fotheringham, Hürlimann, F. De Nunzio; Meili (63. Rauso), Sokolovic (54. Belotti), Vaz, Nielsen; Baran, Bieli.
Bemerkung: 48. Platzverweis Fotheringham
(K/grobes Foul).

Bassersdorf - Phönix Seen 0:3 (0:1)
bxa. – SR: Studer.
Tore: 39. Mare 0:1. 55. Mare 0:2. 86. M. Graf 0:3.
Bassersdorf: Caruso; Gelmi, Copat, Zihlmann, Barbey (75. Braunschweiler); Tanner, Keller; Ansaldi, Tinner, Gujer; Zumberovic.
Phönix Seen: Arlotta; Auer, Cirillo (65. D. Graf), Stevic, Quarta; Malis, Jusufi (81. Reichmuth), Dauti, Yildiz, Mare (84. Cecco), M. Graf.

Rüti - FC Schaffhausen II 4:1(1:0)
Schützenwiese. – 150 Zuschauer. – SR: Muniain.
Tore: 36. Waser 1:0. 65. Waser 2:0. 66. T. Syla 3:0. 78. Waser 4:0. 91. Altmann 4:1.
Rüti: Ulrich; Wyss, Delli Compagni, Uhr, D. Bosshard; Peixoto (74. Ciardo), Osmani, D’Alto, Grimm; Waser (90. Ziegler), T. Syla (89. Shala).
FC Schaffhausen II: Lapcevic; Kaliki (46. Weber), Braun, Altmann, Göksel Gülay; Di Lionardo, Schmocker, Demhasaj, Usak (66. Martic); Matt, Zornjak (18. Gjergji).
Letzte Änderung am Donnerstag, 18 September 2014 07:56

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