Gestoppt: Auch Unterstrass' Josef Adler konnte gegen Greifensee nicht reüssieren.

Wädenswil gewinnt Cup-Derby – Embrach mit Torgala

Gestoppt: Auch Unterstrass' Josef Adler konnte gegen Greifensee nicht reüssieren.
FC Unterstrasss/Facebook

  • Cup
  • 02.05.2018
  • 07:26

Neben Greifensee, Meilen und Embrach hat sich auch Wädenswil für die Halbfinals des Rumox-Cups qualifiziert. Der Seeklub gewann das Derby gegen Adliswil.

Wir hatten mit unseren Tipps nicht so unrecht. Denn auch der FC Wädenswil bezwang wie prognostiziert Adliswil und zählt damit zu den vier letzten Teams.

Und: Auch der einzige im Wettbewerb verbliebene Cupsieger der letzten 17 Jahre, FC Greifensee, kann weiterhin auf den Titel hoffen. Der Zweitligist entschied das Gruppenduell gegen Unterstrass 1:0 für sich. Und gross ist der Jubel auch am Zürichsee. Auf der Meilemer Allmend schwangen die Gastgeber gegen Oetwil-Geroldswil obenaus.

Und mit dem FC Embrach schaffte ein weiterer Drittligist den Einzug in die Halbfinals.

Cup-Viertelfinals: Losglück für die Drittligisten

Überzeugend: Wädenswil mit Herz erfolgreich
Der FC Wädenswil eilt unter der Führung des Interimsduos Dimitris Demiros und Adriano Sodano von Sieg zu Sieg. Der 3:1-Erfolg über Gruppenkonkurrent und Leader Adlswil war der vierte Erfolg seit der Amtsübernahme. Die Basis dazu legte der FCW mit zwei Toren durch Sodano (21., 35.). Die Sihltaler schafften zwar prompt durch den früh eingewechselten Robin Oberholzer den Anschlussstreffer (37.), agierten aber in der Folge glücklos. Und als Nico Del Pilato in der 87. Minute mit einem Freistoss aus weiter Distanz traf, war der Kuchen gegessen.

"Ich habe meinen Spielern gesagt, sie müssen mit Herz auf den Platz, das ist schliesslich der wichtigste Muskel", sagte Interimscoach Demiros gegenüber der "Zürichsee-Zeitung". Derweil ärgerte sich Adliswils spielender Co-Trainer Gianluca Cavaliere. "Wir waren zu Beginn nicht bereit und wurden deshalb von Wädenswil dominiert."

Bemerkenswert: Tor-Spektakel in Embrach
Noch in der letzten Drittliga-Runde blamierte sich der FC Embrach bis auf die Knochen und liess sich von Elgg förmlich vorführen. Nur wenige Tage später zeigte er sich im Cup-Derby gegen Rafzerfeld ein ganz anderes Gesicht. 5:3 siegten die Gastgeber gegen den Oberklassigen. Und doch war es nicht so ein überraschender Erfolg. Immerhin sammelt sich im Kader der Embrach ganz viel individuelle Qualität.

Es waren erst 55 Minuten gespielt als Denis Simijonovic den FCE mit einem Freistoss-Kunstschuss 4:1 in Führung schoss. Zuvor hatte sich bereits unter anderem Tobias Bolli als Doppeltorschütze hervorgetan. Und der FC Rafzerfeld? Dieser steckte zumindest nicht auf, kam nochmals auf 3:4 heran, ehe der frühere FCZ-Junior Giuseppe De Filippo mit dem fünften Treffer alles klar machte.

Gesagt: "Wenn man 4:1 führt, darf man nicht mehr ins Zittern kommen"
Embrach-Trainer Jürg Stücheli war hernach zufrieden über den Halbfinal-Einzug. Er kritisierte im "Zürcher Unterländer" aber auch. "Wenn man 4:1 führt, darf man nicht mehr ins Zittern kommen." Sein Gegenüber Marcos Rey hatte derweil erkannt. "Wir hatten besonders bei hohen Bällen viele Ballverluste. Die Spieler haben das Pressing nicht so umgesetzt, wie wir das besprochen haben. Deshalb haben wir insgesamt zu ängstlich agiert."

1. Runde: Urdorf, Schlieren und Horgen stolpern als erste Zweitligisten
2. Runde: Pfäffikon ringt Phönix nieder - Küsnacht stolpert über Croatia - Rümlang scheitert ebenso
3. Runde: Zweitligisten müssen unten durch
Achtelfinals: Wädenswil eliminiert Cup-Spezialist Bassersdorf

Getroffen: Friedli als Meilemer Matchwinner
Ein Weitschuss-Tor von Sven Friedli brachte den FC Meilen im Drittliga-Duell gegen Oetwil-Geroldswil in der 59. Minute auf Kurs. Die Entscheidung fiel dann allerdings erst in der Nachspielzeit. Erneut war es Friedli, der auf Vorarbeit des kurz zuvor eingewechselten Claudio Kneschaurek zum 2:0 traf.

Vor den beiden Treffern waren die übervorsichtig agierenden Teams vieles schuldig geblieben. Unzählige Unterbrüche prägten die Partie. Den Gästen von Oetwil-Geroldswil gehörte dabei vor allem die Phase kurz vor und nach der Pause.

"Es war ein enges Spiel, aber über die gesamte Dauer gesehen waren wir das bessere Team und hatten mehr Torchancen, deshalb geht das Ergebnis in Ordnung", befand FCM-Coach Valon Sylejmani hernach.
Mehr zu Meilen - Oetwil-Geroldswil

Beeindruckend: Greifensees Serie hält an
Der FC Greifensee scheint in dieser Saison nicht mehr zu bezwingen. Seit mittlerweile 20 Partien (!) ist der Zweitligist in Meisterschaft und Cup ungeschlagen. Im Gruppenduell auswärts gegen Unterstrass war Sasa Fikic der Matchwinner. Er traf bereits in der 14. Minute.

Unterstrass war insbesondere in den letzten 20 Minuten im Exil auf dem Hönggerberg drückend überlegen. Der erhoffte Ausgleich fiel aber nicht mehr.

Rumox-Cup, Viertelfinals

Meilen (3.) - Oetwil-Geroldswil (3.) 2:0 (0:0)
Allmend. - 80 Zuschauer.
Tore: 59. Friedli 1:0. 93. Friedli 2:0.
Meilen: Eigenmann; Schieser, Schürmann, Langenbacher, Hesse; Tritten (77. Bondadei), Pinter, Harr, Stutz (89. Kneschaurek), Friedli; Isenschmid.
Oetwil-Geroldswil: Fux; Wettstein (30. Curatolo), Lutz, Bihr, Huxley; Bozova, Steuble (63. Dürrenberger), Niederhäuser; Pfenninger (68. Marcarini), Gröbli, Zouaoui.

Wädenswil (2.) - Adliswil (2.) 3:1 (2:1)
Beichlen. - 120 Zuschauer. - SR: Winter.
Tore: 21. Sodano 1:0. 35. Sodano 2:0. 37. Oberholzer 2:1. 87. Del Pilato 3:1.
Wädenswil: Mühlemann; Feusi, Frick, Chassanidis, Geiger; Gertsch (88. Graf), Del Pilato, Santos, Cannazza (71. Mazzoldi); Machado da Silva (59. Bachmann); Sodano.
Adliswil: Giangreco; Thiam (32. Oberholzer), Zecirovci, A. Esposito (77. Abou), Bindi; Vegezzi, Gargiulo (64. Burkhardt), Hug; Avdyli, Bakolli, Aliaj.
Bemerkung: 92. Platzverweis Aliaj (A/2. Verwarnung).

Embrach (3.) - Rafzerfeld (2.) 5:3 (2:1)
Im Bilg. - 50 Zuschauer. - SR: Winter.
Tore: 5. Bolli 1:0. 31. Meister 1:1. 42. Dauti 2:1. 51. Bolli 3:1. 55. Simijonovic 4:1. 73. Neukom 4:2. 90. Riesen 4:3. 92. De Filippo 5:3.
Embrach: Buntschu; Simijonovic, B. Koyutürk, Dauti, Gönlügür (90. Tepe), Bolli (85. Ademi), Shabani, Nuzzi, Enzler, De Filippo, Tahiri.
Rafzerfeld: Bolliger; Studer, Riesen, St. Spühler, E. Spühler; Roduner (69. Y. Pfiffner), Piubel, Flury (57. J. Pfiffner), Meister, Krähenbühl; Neukom (78. Isufi).
Bemerkung: 30. Pfostenschuss De Fillippo (E).

Unterstrass (2.) - Greifensee (2.) 0:1 (0:1)
Hönggerberg. - 70 Zuschauer. – SR: Studer.
Tor: 14. S. Fikic 0:1.
Unterstrass: Piso; Tippmann, Bisseggger, Kleinheinz, Frey (83. Hofmann); Ammann, Adler, Georgis, Bandli (82. Hasan), Sall; Gigli (65. Stelz).
Greifensee: T. Ley; Strebel, Unholz, P. Ley; Aabdouri (65. Schneiter), S. Fikic, N. Fikic, Grüter, Risi; Stella, Burkart (85. Nimoni),
Bemerkungen: Lattenschüsse: 67. Stelz (U), 81. Bissegger (U).

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 Mai 2018 08:34

spendenmobile
Kontoangaben 

Zugunsten von: DSC Sportcom GmbH
IBAN: CH61 0483 5118 6856 2100 0
BIC / SWIFT: CRESCHZZ89E
Verwendungszweck: Spende regional-fussball.ch