Viel Betrieb aber keine Tor im Embracher Strafraum.

Greifensee gewinnt Cup dank eiskalter Schützen und Penalty-Killer Timmy Ley

Viel Betrieb aber keine Tor im Embracher Strafraum.

  • Cup
  • 25.06.2018
  • 08:19

Erneut eine Entscheidung im Penaltyschiessen: Der FC Greifensee gewinnt den Final des FVRZ-Cup gegen Embrach 5:2 nach Penaltyschiessen.

Den Cup-Spielen wohnten auf dem Klotener Stighag bei idealen Bedingungen insgesamt 3200 Zuschauer bei. Srbija, Horgen und die Blue Stars stellten je zwei Cupsieger. Bei den Frauen gewann Winterthur, bei den Aktiven Zweitligist Greifensee. Nur drei der 13 Partien mussten per Penaltyschiessen entschieden werden. 73 Treffer brachten eine durchschnittliche Torquote von 5,6 pro Partie.

Alle Endspiele auf einen Blick - Saisondessert mit 13 Cupfinals
Wer wird Cupsieger – Greifensee oder Embrach?

Getroffen: Zwei Tore innert weniger Minuten
Der Final der Aktiven wurde zum dritten Mal in Folge im Penaltyschiessen entschieden. Dort setzte sich Zweitligist Greifensee letztlich klar 5:2 gegen den Unterklassigen Embrach durch. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

Ein lebhaftes Hin und Her in der Startphase eröffnete, dass eine Ligadifferenz auszumachen schwierig war. Aus einem erarbeiteten leichten Spielanteile-Plus fiel Greifensees Führung via eines schnell vorgetragenen Konters. Nach einem unnötigen Ballverlust von FCE-Angreifer De Filippo wurde der agile Burkart lanciert, der zum 1:0 traf.

Nur drei Minuten später der Ausgleich: Die erfolgreiche Folge eines diskutablen Elfmeterentscheids nach einem Zweikampf zwischen De Filippo und Unholz egalisierte das Ergebnis durch Dauti.

In Abschnitt zwei mutierte die Partie mehr und mehr in Richtung physischer Elemente. Greifensees Schneiter hatte in der Schlussphase noch die beste Gelegenheit um das mögliche Siegtor zu erzielen (82.). Es sollte nicht sein. Und da eben diese wenigen Chancen nicht verwertet wurden, musste das Penaltyschiessen der Partie ein abschliessendes Ergebnis bescheren.

In diesem blieb der FC Greifensee mit souverän verwandelten Schüssen ohne Fehlversuch. Und er hatte mit Torhüter Timmy Ley einen Penaltykiller in den Reihen, der gleich zweimal die Versuche der Embracher erfolgreich parierte.

Gesagt: "Wir waren besser"
Für Trainer Felix Bollmann war es unabhängig der Penalty-Entscheidung ein verdienter Sieg. "Wir waren besser", sagte er gegenüber "züriost.ch". Auf der Gegenseite betont Bollmanns Kollege Jürg Stücheli im "Zürcher Unterländer": Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat dem Favoriten alles abgerungen."

Greifenee sicherte sich damit nach 2014 zum zweiten Mal den Cup-Titel. Und der Zweitligist kann nun auf einen attraktiven Gegner aus der Super League in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups hoffen. Diese findet am 18. und 19. August statt.

Embrach - Greifensee 2:5 n.P. (1:1, 1:1)
Stighag, Kloten. – 690 Zuschauer. – SR: Studer.
Tore: 35. Burkart 0:1. 38. Dauti (Foulpenalty) 1:1. – Penaltyschiessen: Stella 1:2; Bolli verschiesst; Unholz 1:3; De Filippo 2:3; Aabdouri 2:4; Tahiri verschiesst; Jenni 2:5.
Embrach: Gehrig; Paradiso, De Araujo Ribeiro, Dauti (94. Tepe), Shabani (69. Tahiri), Bolli, Reutimann (79. Huber), Surlici, Nuzzi, De Filippo, Riesen.
Greifensee: Greifensee: T. Ley; Laue (70. Strebel), P. Ley, Unholz; Stella, Aabdouri, S. Fikic, Risi (75. Rinderknecht), Grüter; Burkart, Schneiter (91. Jenni).

 

Frauen Aktive: Rückstand zum Sieg gedreht
Im Duell der FCWs konnte Neo-Erstligist Winterthur seine minim physischen Vorteile nicht in Überlegenheit umsetzen. Umgekehrt hatte Wädenswil in spielerischen Belangen leichte Vorteile. Diese halfen mit, kurz vor der Pause in Führung zu gehen.

Winterthur antwortete nur vier Minuten nach Wiederanpfiff mit dem Ausgleich. Gegen Ende der Partie nahmen Intensität und Spannung zweier gleich stark auftretenden Teams zu. Ein fein herausgespielter und sauber abgeschlossener Angriff brachte erstmals Winterthur in Führung, die in der Nachspielzeit noch zum Definitiven ausgebaut werden konnte. Besonders bitter für Wädenswil: Der Seeklub musste wie schon im Vorjahr als Verlierer vom Feld.

Wädenswil - Winterthur 1:3 (1:0)
460 Zuschauer. – SR: Roberto Dambone.
Tore: 38. Hefti 1:0. 49. Schläfli 1:1. 78. Rauch 1:2. 92. Krasniqi 1:3.
Wädenswil: Randegger; R. Geiger, L. Geiger, Bernhard, Tanner, Morf, Mizrahi, Haefeli, M. Geiger, Hodel, Russenberger. – Einwechselspielerinnen: Hefti, J. Frey, Bühlmann, Gut, Hölzle, Herzog, V. Frey.
Winterthur: Reutimann, Fuchs, Schläfli, Nederstigt, Hofmann, Lanzicher, Kalberer, Baumgartner, Krasniqi, Rauch, Mönch. – Einwechselspielerinnen: Buralli, Lübke, Frauenfelder, Gyger, Thaler, Kunasingam, Akanji.
Bemerkungen: Verlierer Wädenswil wird für die Schweizer-Cup-Teilnahme (1. Hauptrunde) ebenso gemeldet wie Erstligist Winterthur. Die Cup-Teilnahme aus dem Fairplay-Wettbewerb wurde per Losentscheid ermittelt. Sowohl Schwerzenbach wie Hausen am Albis weisen per Ende Saison dieselbe tiefe Punktzahl auf; die Wahl fiel auf Schwerzenbach.

Alle Finalspiele

Donnerstag, 21. JuniJunioren C: Oberwinterthur - Veltheim 4:6 n.P.
Junioren D (9er): Horgen - Männedorf 5:1
Junioren B: FC Schaffhausen - Bülach 3:1
Junioren A: Brüttisellen-Dietlikon - Bassersdorf 1:2

Freitag, 22. JuniSenioren 50+: GC - Lachen/Siebnen 4:2
Senioren 50+(7er): Brüttisellen-Dietlikon - Wagen 1:4
Senioren 30+: Srbija - Schlieren 4:3
Senioren 40+: Wallisellen - Srbija 5:6 n.P.

Samstag, 23. JuniJuniorinnen D (9er): Horgen - Männedorf 3:1
Juniorinnen C (9er): Blue Stars - SV Schaffhausen 2:0
Juniorinnen B (11er): Stäfa - Blue Stars 1:3
Aktive Frauen: Wädenswil - Winterthur 1:3
Aktive: Embrach - Greifensee 2:5 n.P.

Letzte Änderung am Samstag, 15 September 2018 10:36

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