Wettswils Eckert (rechts) erzielt gegen Leader Lachen/Altendorf das 1:0 für die Rotschwarzen.

Wettswil II immer unheimlicher, 50-Jähriger lässt Srbija jubeln

Wettswils Eckert (rechts) erzielt gegen Leader Lachen/Altendorf das 1:0 für die Rotschwarzen.
Kaspar Köchli

  • 2. Liga
  • 05.11.2018
  • 11:11

Wettswil-Bonstetten II fügt Leader Lachen/Altendorf die erste Saisonniederlage in der Zweitliga-Gruppe 1 bei. Derweil verpasste Verfolger Seefeld die Chance Boden gutzumachen. Und beim FC Srbija erzielte der 50-jährige (!) ex-Erstliga-Stürmer Dragoslav Janicijevic das Siegtor.

Überraschung: Wettswil-Bonstetten II mit Ansage
Die Reserven Wettswil-Bonstettens besiegten im Spitzenkampf Aufstiegsfavorit Lachen/Altendorf unerwartet klar 3:0. WB-Trainer Vaclav Pechoucek meinte vor knapp zwei Monaten nach dem Sieg gegen Altstetten, er wisse nicht, wohin der Weg seiner jungen Equipe noch führe.

Inzwischen ist die Richtung aber eindeutig: Nach oben. Eckert brachte seine Mannschaft nach einer guten halben Stunde in Führung. In der ersten Viertelstunde nach der Pause sorgte dann Captain Nico Buchmann für die Entscheidung und zur Verlängerung des Höhenflugs der Säuliämtler.
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Zurückgebunden: Seefeld beisst hartes Brot auf der Brunau
Die Reserven Red Stars fügten Stadtrivale Seefeld eine empfindliche 2:0-Niederlage zu. Nachdem sich die beiden Teams in der ersten halben Stunde weitgehend neutralisierten, ebnete ein verwandelter Penalty von Schmid den Weg des Heimteams. Nogueira wurde zuvor im Strafraum von den Beinen geholt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm Seefeld etwas mehr Risiko, Red Star schoss aber das Tor: Carua Nogueira setzte sich durch und spielte Wethli an, welcher mit einem strammen Schuss traf. Seefeld konnte nicht mehr zusetzen, es war Red Star, das es verpasste, den Sack vorzeitig zuzumachen.
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Gesagt: "Haben versucht, im Zentrum kompakt zu stehen"
Männedorf siegte im Zürichseederby gegen Wädenswil 2:0 und hievte sich damit, zumindest vorübergehend, wieder über den Relegationstrennstrich. Vor der, für Männedorf-Verhältnisse, Minikulisse war Tormonster Daniel Di Bella einmal mehr Matchwinner. Vor allem der erste Treffer kurz vor der Pause war das Eintrittsgeld wert: Er schnappte sich das Leder am eigenen Sechzehner und startete zu einem Solo über das ganze Spielfeld, um dann auch noch erfolgreich abzuschliessen. In der 78. Minute war er mit seinem zweiten Tor auch für die Siegsicherung verantwortlich.

Männedorfs Trainer Mike Koller gab der "Zürichsee-Zeitung“ auch noch seine Taktik preis: "Wir waren uns bewusst, dass auf dieser Unterlage kein schönes Spiel möglich ist, deshalb haben wir versucht, im Zentrum kompakt zu stehen und in unserer Zone die Zweikämpfe zu gewinnen.“

Bemerkenswert: 50-jähriger Trainer wechselt sich ein und trifft
Schlieren verlor zu Hause gegen Srbija 0:1, nachdem das Tabellenschlusslicht im bisherigen Saisonverlauf zuvor erst einmal siegen konnte. Den entscheidenden Treffer erzielte der 50-jährige Trainer Dragoslav Janicijevic (er war einst ein gefürchteter Erstliga-Stürmer) in der 88. Minute, nachdem er sich nach einer Stunde eingewechselt hatte.

Für Schlieren und Trainer Besnik Ramadani ist dies, nach der 0:6-Schlappe bei Seefeld am letzten Sonntag, die zweite bittere Pille innert Wochenfrist.

Routiniert: Urdorfs Joker stechen in der Nachspielzeit
Altstetten verlor im Limmattalderby gegen Urdorf 1:3, obwohl Sutrak bereits in der 8. Minute einen Penalty zur Führung verwandeln konnte. Urdorfs Stevovic egalisierte nach gut 20 Minuten.

In der Schlussphase richteten es dann die Einwechselspieler für die Gäste: Zuerst erzielte Altstar Patrick De Napoli den Führungstreffer, dann traf auch noch Samir Kozarac tief in der Nachspielzeit, nachdem kurz zuvor Teamkollege Cajic vorzeitig vom Feld musste.

Getrennt: Regensdorf steigert sich zum Remis
Regensdorf verschlief die ersten 20 Minuten, wie Regensdorf-Trainer Gianluca Pasanisi dem "Zürcher Unterländer berichtete: "Danach haben wir uns aber verbessert und hätten am Schluss den Sieg verdient.“

Geblieben ist ein 1:1 gegen Witikon, das bereits in der 6. Minute durch Koch in Führung ging. Es dauerte dann bis zur 70. Minute, ehe Kessler der Ausgleich gelang. In der Schlussminute holte sich sein Teamkollege Hasani noch die Ampelkarte ab, womit es beim Remis blieb.

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FC Stäfa 2 @fchorgen1902 0 Stäfa bezwingt Horgen verdient Seit dem letzten Sieg von Stäfa im September ist einige Zeit verflossen, darum Stand Stäfa unter gewissem Druck um im Seederby einen Sieg einzufahren. Mit einem Sieg könnte man Horgen in der Tabelle überholen. Stäfa übernahm ab Spielbeginn das Spieldiktat. Sie erspielten sich in den ersten 15. Minuten mehrere Torchancen. Die grösste hatte Eneo Di Paolo schon in der 8. Minute nach einem schönen Angriff über die rechte Seite. Jens Saethre schoss den verdienten Führungstreffer nach einem schönen Angriff über die linke Seite, die schöne Hereingabe verwertete er souverän. Bis zur Pause hatten Di Paolo und Saethre noch je eine gute Chance, konnten aber kein Tor mehr erzielen. Horgen gab nie auf und kämpfte sich so ab der 30. Minute ins Spiel zurück so dass das Spiel vor der Pause ausgeglichen war. In der zweiten Halbzeit ging es gleich wieder zur Sache das Spiel ging hin und her. Horgen hatte anfangs zweiter Halbzeit optisch eher mehr vom Spiel und auch einige Chancen. So ab der 60. Minute kam Stäfa wieder besser ins Spiel und war ausgeglichen. Sie erarbeiten sich auch wieder Chancen, so durch Finn Knecht, der den Ball zur Ecke abgewehrt sah. Der anschliessende Eckball kam durch Sandro Girolamo gut auf das Tor, aber der Horgener Torhüter wehrt ab. In der 75. Minute schoss Stäfa das vermeintliche zweite Tor, aber nach Absprache des Schiedsrichter mit dem Linienrichter gab er das Tor nicht. Unmittelbar vorher hatte Stäfa drei gute Schüsse auf das Tor von Horgen abgegeben, aber es wurden alle irgendwie abgewehrt. So ging das Spiel weiter bis in die Nachspielzeit. In dieser erhielt Stäfa noch einen Foulpenalty zugesprochen, der Nico Monn souverän verwertete. Am kommenden Samstag ist noch das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Seefeld angesagt, da möchten wir auch noch gewinnen meinte Stäfas Trainer Caracciolo. Aber Statistisch gesehen wird es sicher kein einfaches Unterfangen. Telegramm: Sportpatz Frohberg, 160 Zuschauer FC Stäfa – FC Horgen 2 – 0 Tore: 16. J. Saethre 1 – 0, 95. Nico Monn 2 – 0, Penalty

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Gewonnen: Stäfa überholt Horgen im Direktduell
Stäfa setzte sich mit dem 2:0-Sieg gegen Horgen wieder vor die Linksufrigen, dies aber nur dank der Strafpunkteregel.

Das Heimteam begann stark und ging nach einer guten Viertelstunde durch Jens Saethre in Führung, der dann der "Zürichsee-Zeitung“ auch erklärte: "Zu Beginn verstanden wir es, gut nach vorne zu spielen, aber auch hinten den Ball in den eigenen Reihen zu halten.“ Nach 30 Minuten glich sich das Geschehen aus. Horgen war zunehmend gefordert und verzeichnete mehrere ausgezeichnete Chancen, ohne zu reüssieren.

Trotzdem wäre der Ausgleich verdient gewesen, wie auch FCH-Trainer Giuseppe Iaquinta befand. Mit der letzten Szene entschied dann Stäfas Captain Nico Monn das Derby, indem er einen Foulpenalty sicher verwandelte. (mva)

Wettswil-Bonstetten II - Lachen/Altendorf 3:0 (1:0)
Moos. – 120 Zuschauer.
Tore: 31. Eckert 1:0. 47. Buchmann 2:0. 58. Buchmann 3:0.
Wettswil-Bonstetten II: Meili; Roth, Hodel, N, Yondhen, Huber; Voit (76. Petermann), Buchmann, Kuster, C. Yondhen, Brunner (76. Tobler); Eckert (65. Siegenthaler).
Lachen/Altendorf: Cossa; Papaleo (53. Gjocaj), Materazzi, Bakolli, Biljali; Baumann (61. Dushi), Schuler, Avdyli (49. Gojani), Duraku (62. Spagnuolo), Ocana; Mattia (67. Dimitriev).

Regensdorf - Witikon 1:1 (0:1)
Wisacher. – 100 Zuschauer.
Tore: 6. Koch 0:1. 70. Kessler 1:1.
Regensdorf: Winkler; F. Zwahlen, Hasani, Thrier, Vrenezi; Kessler, Bello, Machado, Wirthner (53. Arraki), Fanello (53. Zecirovci); Steiner (69. Brembilla).
Witikon: Schnyder; Rutz (76. Walz), Von Aarburg, Zrno, Mercan; Laski, Carneiro, Pontes, Corletto; Bürger (67. Bandli), Koch.
Bemerkung: 90. Platzverweis Hasani (R/2. Verwarnung).

Stäfa - Horgen 2:0 (1:0)
Frohberg. – 120 Zuschauer.
Tore: 16. Saethre 1:0. 95. Monn (Penalty) 2:0.
Stäfa: Brecher; Monn, Saethre, Eichenberger (62. Hasanagic), Wymann; Girolamo (82. Wyndham), Salzgeber, Schwarz, A. Wetter (89. Uhr), Stojakovic (69. Knecht); Di Paolo (79. Schmitt).
Horgen: Marinis; E. Gurgurovci, Picuccio, Golubevs; Rusiti (77. Napoli), Berisa (68. Zamlha), Fagone (71. Güdemann), Miskovic, Coric (71. Graner); Artiq.

Altstetten ZH - Urdorf 1:3 (1:1)
Buchlern. - 150 Zuschauer.
Tore: 8. Sutrak (Penalty) 1:0. 22. Stevovic 1:1. 82. De Napoli 1:2. 96. Kozarac 1:3.
Altstetten ZH: Schneider; Esposito (69. Hess), Rodriguez, Pereira Pinto (80. Jahiri), Gebhardt (85. Pavlovic); Rapisarda, Sutrak (75. Fernandes), Santana (95. Panchalingam), Martorell, Dakouri; Vitiello.
Urdorf: Gammel; Cavgin, Catalano, Cokolic, Sampaio (80. R. Da Silva Ribeiro); Varga (67. De Napoli), Zeko (74. Kozarac), Camenisch, Stevovic, De Luca (K. Da Silva Ribeiro); Cajic.
Bemerkung: 92. Platzverweis Cajic (U/2. Verwarnung).

Schlieren - Srbija ZH 0:1 (0:0)
Zelgli. – 100 Zuschauer.
Tor: 88. D. Janicijevic 0:1.
Schlieren: Vollenweider; Vescio (68. Delija), dos Santos (76. Bajrami), Cammarota, Achempem; Perez (63. Nemati), Marra, G. Procopio (79. Würmli), Dos Santos; Hoti (46. Lopez), Petrovic.
Srbija ZH: Nikolic; Peric (9. Sebatoski), Prvulovic, Pelivanovic, Arsenijeic; Stanojevic (73. Jelisavac), Stevic, Simijonovic, Cajic (60. D. Janicijevic), Zejak (76. Zebic); Cvijetic.

Männedorf - Wädenswil 2:0 (1:0)
Widenbad. – 80 Zuschauer.
Tore: 45. Di Bella 1:0. 78. Di Bella 2:0.
Männedorf: Lobnik; Schmid, Tschirky, Angehrn, Edri; Bauer, Meier (65. Signer), Schneeberger, Serra (70. M. Bochicchio), Di Bello; Mbaye (55. Suthesan).
Wädenswil; Mühlemann; Marcello, Mazzoldi, Lenherr, Chassanidis; Conte (84. Graf), Bachmann (88. Van Acker), Santos Felix, Sacconi (65. Trazza); Coelho, M. Betschart.
Bemerkung: 78. Platzverweis Chassanidis (W).

Red Star II - Seefeld ZH 2:0 (1:0)
Allmend Brunau. – 150 Zuschauer.
Tore: 34. Schmid (Penalty) 1:0. 66. Wethli 2:0.
Red Star II: Meier; Gelmi, Schmid, Nogueira (87. Luginbühl), Stutz, Wethli; Manikuttiyil (67. Wigger), Reiffer, Izadyar (84. Castellana), Scheller; Vonderlinn (62. Yang).
Seefeld ZH: Cedeno; Scherrer, Gyger, Kaufmann, Jacob; Y. Schlüchter, L. Schlüchter; Pauli (49. Zehnder), Hänni, Widmer (70. Leu), Bischofberger.
Bemerkung: 76. Lattenschuss Reiffer (RS).

Letzte Änderung am Dienstag, 06 November 2018 08:17

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