Dem FC Rüti reicht das einzige Tor gegen Wil II nicht zum Sieg.

Dübendorf mit Lebenszeichen – Rüti holt Remis

Dem FC Rüti reicht das einzige Tor gegen Wil II nicht zum Sieg.
Fussballclub Rüti/Facebook

  • 2. Liga inter
  • 19.04.2019
  • 09:42

In der Interregio-Gruppe 6 gelingt Schlusslicht Dübendorf eine Überraschung. Während sich Rüti mit einem Remis benügen musste wird die Lage für Seuzach immer bedrohlicher.

Gesagt: "Taktisch gut gestanden und läuferisch überzeugt"
Beim Nachtragspiel der Interregio-Gruppe 5 traf Rüti am Mittwochabend auf den abstiegsgefährdeten FC Wil U-20. Die Oberländer hatte wenig Zugriff auf das Spiel und könnten mit dem 1:1-Remis zufrieden sein.

Der FC Wil war über das ganze Spiel hinweg die spielbestimmende Mannschaft und kam zu einigen hochprozentigen Chancen. FCR-Goalie Stefano Calendo stellte mehrmals sein Können unter Beweis und hielt sein Team im Spiel. In der 77. Minute traf Torjäger Taulant Syla gegen den Spielverlauf zur Führung für die Gäste. Diese hielt aber nicht lange an: Mit einem Distanzschuss rund fünf Minuten vor Schluss glichen die Ostschweizer aus. In der Nachspielzeit hatte Rüti nochmals eine grosse Chance, die sie aber nicht verwerten konnten.

Durch die Punktetrennung lässt Rüti wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg liegen. Dennoch ist Trainer Shaip Krasniqi zufrieden und sagte gegenüber dem "Zürcher Oberländer“: "Wir sind taktisch gut gestanden und haben läuferisch überzeugt.“

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Gesagt: "Dübendorf lebt"
Dübendorfs Trainer Luigi De Donno war die Erleichterung nach dem 4:1-Erfolg beim favorisierten Bazenheid anzusehen. "Dübendorf lebt", sagte er gegenüber dem "Zürcher Oberländer".  Zwar zieren die Glattaler noch immer das Tabellenende der Interregio-Gruppe 6, aber der Abstand auf einen Platz über dem Strich beträgt nur noch vier Punkte.

Dabei waren vor der der Partie Rollen klar verteilt: David (Dübendorf) gegen Goliath (Bazenheid). Doch manchmal kann das Matchblatt mit der aktuellen Tabellenkonstellation täuschen. Nach einer guten Viertelstunde verwandelte Kevin Hediger souverän einen Handelfmeter zur 1:0-Führung für den FCD. Doch nur wenige Minuten war die Führung wieder futsch. In der Folge hatten die Gäste mehr vom Spiel, aber wirklich gefährlich wurde es nicht.

Nach der Pause spielten die Dübendorfer weiter munter auf und nach einem wunderbaren Chip-Pass, schoss Anliker die erneute Führung. Und nur zehn Minuten später brachte ein Doppelschlag die vorzeitige Entscheidung. Danach liess der FCD nichts mehr anbrennen und verteidigte den komfortablen Vorsprung beinahe mühelos über die Zeit.

Enttäuschung: Uninspiriertes Seuzach geht erneut leer aus
Nach hinten orientieren muss sich mehr denn je auch der FC Seuzach. Nach einer schwachen Leistung gegen Frauenfeld und einer 1:2-Niederlage driftet man langsam in Richtung Abstiegszone.

Schon in der 5. Minute tauchte Tomislavic alleine vor dem FCS-Goalie auf und schoss leichtfüssig die Führung für das Heimteam. Der Erstliga-Absteiger hatte zwar immer wieder gute Aktionen, jedoch fehlte es an der Genauigkeit des letzten Pass. Nach der Pause gelang dem Seuzacher Kradolfer nach einer Einzelaktion den Ausgleich. Dieser hielt aber nicht lange: Lüthy brachte die Thurgauer erneut in Führung, welche das Heimteam auch bis zum Schluss gegen ein uninspiriertes und harmloses Seuzach,über die Zeit rettete.

Mit der dritten Niederlage in Folge verschärft sich die Situation für den FCS. Vor der Saison sah man sich zumindest in der erweiterten Spitze; Jetzt ist es aber klar: Für die Winterthurer geht es nur noch um den Klassenerhalt.

Umkämpft: Uster verliert nur knapp
Für den FC Uster setzte es nach dem Überraschungssieg vor Wochenfrist gegen Seuzach (2:0) gegen Uzwil wieder einen Dämpfer ab. Der Interregio-Rückkehrer unterlag dem Team von Ex-Gossau und Dübendorf-Coach Sokol Maliqi 2:3. FCU-Coach Fabio Digenti zog ungeachtet davon aber ein positives Fazit: "Wir werden mit schönen und frischen Fussball nach vorne unsere Punkte machen.“

Tatsächlich waren die Gastgeber zunächst die aktivere Mannschaft. Die Tore machten aber vorerst die Ostschweizer. Oliver Mayer (24.) und der Ex-Dübendorfer Jonas Rüegg (45.) brachten die Uzwiler mit ihren Toren bis zur Pause auf Kurs.

Immerhin: Kurzeitig kam die Hoffnung mit dem Anschlusstreffer von Robin Steinmetz zurück (72.) Nur war die Freude über den Treffer von kurzer Dauer. Direkt im Gegenzug trafen die Uzwiler aus allerdings abseitverdächtiger Position zum dritten Mal.

Und dennoch wurde es nochmals turbulent. Zunächst verkürzte Jean Michel Kuelo durch einen Foulpenalty zum 2:3, ehe der Ball tatsächlich sogar noch ein zweites Mal im Gehuse der Gäste lag. Der Schiedsrichter verwehrte allerdings dem Tor wegen einem angeblichen Foul am Torhüter die Anerkennung, sodass die Ustermer leer ausgingen.

Souverän: Starke Leistung der Blue Stars
Im Niemandsland der Tabelle befindet sich der FC Blue Stars; Die Stadtzürcher konnten dadurch auch gegen Chur befreit auftreten und siegten entsprechend ungefährdet 3:1.

Die Blue Stars drückten von Beginn an dem Spiel den Stempel auf: Zuerst schoss Keranovic das Ding aus 35 Meter knapp am Tor des Heimteams vorbei; Kurze Zeit später verwandelte Pozder einen Elfmeter für Blue Stars zur Führung. Zwei Minuten später dribbelte Itoko um die Churer Verteidiger, als wären diese Slalomstangen und veredelt seine Aktion, mit einem herrlichen Flachschuss ins Eck.

Danach plätscherte das Spiel vor sich hin: Chur konnte nicht und Blue Stars musste nicht. Erst in der Nachspielzeit überstürzten sich die Ereignisse: Zunächst verpassten die Churer den sichergeglaubten Anschlusstreffer, wenig später gelang Okouagbe mit dem dritten Treffer die Vorentscheidung. Doch der Ehrentreffer fiel dennoch: Mit der letzten Aktion des Spiels, gelang den Bündnern noch das 1:3. (ste.)

Wil II - Rüti 1:1 (0:0)
IGP-Arena. – 120 Zuschauer. – SR: Riva.
Tore: 77. T. Syla 0:1, 88. Beka 1:1.
Wil: Chande; Herrmann, Gülünay, Herter, Shaqiri (88. Mettler), Scholz, Latifi (65. Ilazi), Ismaili, Foniqi, Sejdija, Selimi.
Rüti: Calendo; Maloku, Compagni, Küng, Sejdiu, Fischer (68. Osmani), Milano, E. Syla, Grimm, Rastoder (63. Museshabanaj), T. Syla (90. Belotti).

Uster - Uzwil 2:3 (0:2)
Buchholz. – 80 Zuschauer. – SR: Winter.
Tore: 24. Mayer 0:1. 45. Rüegg 0:2. 72. Steinmetz 1:2. 74. Veluscek 1:3. 88. Kuelo (Foulpenalty) 2:3.
Uster: Kuelo; Schmid, Barreiro, Steinmetz, Jakovljev, Salkic, Dedic (61. Tiscar), Bozkir (61. Schläpfer), Schiendorfer, Cennerazzo (81. Rama), Sleiman (43. Dzepo).
Uzwil: Waldvogel; Alija, Rüegg, Studer, Ranisavljevic, Karrica, Stillhart (64. Knöpfel), Veluscek (91. Marku), Culanic (61. Maliqi); (78. Mayer), Lo Re, Mayer.

Frauenfeld - Seuzach 2:1 (1:0)
Kleine Allmend – 80 Zuschauer – SR: Hériter.
Tore: 5. Starcevic 1:0. 58. Kradolfer 1:1. 64. Lüthy 2:1.
Seuzach: Migliaccio; Di Nucci, Ullmann, Süsstrunk (73. Banao), Schalcher; Auer, Müller (86. Honegger), Kradolfer, Dekhili (46. Berisha); Girsberger (46. Gröbli), Widmer.
Frauenfeld: Bretscher; Faridonpur (85. Van Duijvenbode), Stalder, Gubler, Ess (89. Exouzidis), Startevic, Lüthy, Eisenegger, Huser (70. Schlauri), Maag.

Bazenheid - Dübendorf 1:4 (1:1)
Ifang. – 150 Zuschauer.
Tore: 13. Hediger (Handspenalty) 0:1. 20. Gebert 1:1. 61. Angliker 1:2. 72. Hoti 1:3. 74. Angliker 1:4.
Bazenheid: Gähwiler; Lopes, Bauman, Gebert, Sekkour, Ramada, Musaj (65.Schneider), Kuhn, Düring, Anic, Kessler (60. Jungblut).
Dübendorf: Ursprung; Frefel (65. Bissegger), Georgalis, Schuler, L. Pergolis, A. Pergolis, Hediger, Ferati (82. Sisic), Angliker, Hoti (77. Bundi), Teixeira.

Chur 97 - Blue Stars 1:3 (0:2)
Ringstrasse – 250 Zuschauer – SR: Jevremovic
Tore: 13. Pozder 0:1. 15. Itoko 0:2. 90. Okouagbe 0:3. 97. Deplazes 1:3.
Chur 97: Zuvic; Sljivar, Kral, Gruber (94. Michel), Gür (59. Künzler), Deplazes, Bearth (86. Plozza), Hofer (69. Künzler), Knuth; Krättli, Alfred Emuejeraye.
Blue Stars: Haberstroh; Clarke (93. Pablos), Catalano, Valeri, Zorzetto, Berisha, Al Obadi, Keranovic, Milosevic (63. Tomas), Pozder (73. Okouagbe), Itoko (77. Erdogan).

 

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 19 April 2019 09:42

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