Die YF-Reserven sichern sich den Spitzenplatz durch einen 8:1-Sieg bei Kosova II und kehren damit in die 2. Liga zurück.

YF-Reserven und Effretikon feiern, dem Racing Club flattern die Nerven

Die YF-Reserven sichern sich den Spitzenplatz durch einen 8:1-Sieg bei Kosova II und kehren damit in die 2. Liga zurück.

  • 3. Liga
  • 04.06.2019
  • 12:27

Wie erwartet stehen eine Runde vor Saisonende zwei weitere Aufsteiger fest: Die YF-Reserven sicherten sich Platz eins mit einem 8:1-Sieg über Kosova II, während Effretikon beim 9:5 über den FC Kloten noch spektakulärer gewann und in der nächsten Spielzeit ebenfalls eine Etage höher antreten wird. Alles offen ist derzeit noch in der Drittliga-Gruppe 3, wo der Racing Club nur Remis spielte und damit dem neuen Leader ZH-Affoltern die Trümpfe im Rennen übergab.

Gruppe 1: Hausen am Albis gerettet
Alles entschieden ist nun in der Drittliga-Gruppe 1. Der FC Hausen am Albis setzte sich auswärts bei Wädenswil II 4:1 durch und distanzierte sich damit entscheidend von den Abstiegsrängen. Weil das unmittelbar unter dem Strich platzierte Buttikon beim SC Siebnen chancenlos war und die Partie 1:5 verlor, stehen der FCB sowie Schlusslicht Oberrieden als Absteiger fest. An der Tabellenspitze zeigt sich Aufsteiger Wollishofen weiterhin in Bestform und feierte beim 2:0-Auswärtserfolg bei Oetwil-Geroldswil den 18. Saisonsieg. Und auch “Verfolger” Kilchberg-Rüschlikon scheint trotz bereits entschiedenem Aufstiegsrennen weiterhin motiviert, die Saison so erfolgreich wie möglich abzuschliessen: Gegen das zugegeben schwache Schlusslicht Oberrieden erzielte die “KiRü”-Offensive ein halbes Dutzend Treffer und feierte einen 6:0-Kantersieg.

Gruppe 2: YF-Reserven der nächste Aufsteiger
Nun hat auch die Drittliga-Gruppe 2 ihren Aufsteiger gefunden: Nach dem beeindruckenden 8:1-Auswärtssieg bei Kosova II kann die zweite Mannschaft von YF Juventus nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden und wird damit in der kommenden Spielzeit wieder in der 2. Liga antreten. Verfolger Wiedikon erledigte seine Hausaufgaben bei United Zürich II zwar sorgfältig und gewann 4:0, weist eine Runde vor Schluss aber fünf Punkte Rückstand auf den Leader auf. Immer noch etwas verkatert von der Nichtabstiegsparty schienen derweil die Akteure des FC Tetova, die beim BC Albisrieden gleich 1:7 baden gingen. Dem FCT kann es aber egal sein, denn mit den United-Reserven und dem FC Oetwil-Geroldswil II, der auswärts Industrie Turicum 0:4 unterlag, stehen die beiden Absteiger der Gruppe bereits fest.

Gruppe 3: Racing zeigt Nerven, Zürich-Affoltern in extremis
Überschlagen haben sich die Ereignisse am Wochenende in der Drittliga-Gruppe 3. Der bisherige Leader Racing Club ZH hatte im Auswärtsspiel beim SV Höngg II Glück, am Ende überhaupt noch einen Punkt zu entführen – Stürmer Himmelreich gelang der 1:1-Ausgleichstreffer erst in der 85. Spielminute, nachdem die Höngg-Reserven eine Viertelstunde vor Schluss in Führung gegangen waren. Aufgrund des Punkteverlustes verlor der Racing Club die Spitzenposition an Zürich-Affoltern, das ebenfalls Last-Minute traf und sich damit drei Punkte gegen den FC Fällanden sicherte. Zürich-Affoltern hatte auswärts zunächst 2:0 und später 3:1 geführt, musste nach Gegentreffer in der 73. und 88. Minute aber befürchten, den Ausrutscher des Racing Club nicht nutzen zu können. Erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit erlöste der eingewechselte Moella die Gäste, traf zum 4:3-Schlussstand und spielte damit seiner Mannschaft alle Trümpfe für den Saisonfinish am kommenden Wochenende zu. Ein Hitchcock-Krimi bahnt sich derweil auch im Kampf um den Klassenerhalt an, wo der FC Albania – aktuell mit 18 Punkten unmittelbar unter dem Strich platziert - die schlechteren Karten besitzt als Fällanden und Regensdorf II, beide mit 19 Punkten immer noch in Abstiegsgefahr. "Es ist noch nicht fertig, die Spieler wissen genau, um was es geht", bekrfäftigte Regensdorf-II-Coach Franz Stalder im "Zürcher Unterländer".

Gruppe 4: Effretikon spektakulär zum Aufstieg, Elgg ist gerettet
Zunächst schien es so, als würden dem FC Effretikon nach Wochen souveräner Leistungen doch noch die Nerven zu flattern beginnen. Mit fünf Punkten Vorsprung zwei Spieltage vor Saisonende zweifelte eigentlich niemand mehr daran, dass der FCE in der kommenden Spielzeit nicht in der 2. Liga antreten würde. Doch als "Effi" im Heimspiel gegen Kloten zur Halbzeit plötzlich 2:4 im Hintertreffen lag, schien die Entscheidung um die Promotion auf den letzten Spieltag verlegt worden zu sein. Dann jedoch drehten die Hausherren auf, erzielten in Halbzeit zwei sieben Treffer und gewannen am Ende spektakulär mit 9:5. Etwas zu feiern hatte derweil auch der FC Elgg. Auswärts in Embrach verloren die Elgger zwar 0:2, doch weil Konkurrenz Veltheim II den Unterstrass-Reserven 2:5 unterlag, ist der FCE gerettet. "Es war zu sehen, dass uns nach der Pause etwas die Puste ausging», sagte SCV-Trainer Vladan Aranitovic zum "Landbote".
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Gruppe 5: Tössfeld mit viel Moral, aber Thayngen hält dagegen
Während an der Tabellenspitze bereits alles feststeht – die SV Schaffhausen wird voraussichtlich mit einer makellosen Bilanz in die 2. Liga stürmen – ist am Tabellenende immer noch alles offen. Der FC Tössfeld wehrt sich weiterhin tatkräftig gegen die drohende Relegation, besiegte am Wochenende die Seuzach-Reserven klar mit 4:0 und sammelte damit drei wichtige Punkte. Die Ausgangslage der Winterthurer ist jedoch weiterhin schlecht, weil auch Konkurrent Thayngen seine Partie gewann, allerdings mit viel Dusel. Beim 3:2 über die Phönix-Reserven lag Thayngen eine Viertelstunde vor Schluss im Rückstand, ehe der Ausgleich und dann sogar noch der Last-Minute-Siegtreffer zum kapitalen Vollerfolg gelangen. "So, wie wir gespielt haben, können wir froh sein, dass wir nicht um den Abstieg spielen, denn mit einer solchen Leistung verlierst du gegen jeden Fünftligisten", sprach Phönix-Coach Manuel Trashorras hinterher Klartext. Damit bewahrte Thayngen seinen Drei-Punkte-Vorsprung und wird bei einem Punktgewinn in der abschliessenden Meisterschaftsrunde dem Abstieg entgehen, während Tössfeld auf Schützenhilfe angewiesen ist.

Gruppe 6: Küsnacht braucht Schützenhilfe
In eine bedrohliche Lage hat sich der FC Küsnacht am zweitletzten Spieltag der Drittliga-Gruppe 6 manövriert. Der FCK kam im Heimspiel gegen Fehraltorf nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Weil der direkte Konkurrent Mönchaltorf sich 1:0 in Weisslingen durchsetzte, rutschten die Küsnachter vor der finalen Runde wieder unter den Strich und sind am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen. Mönchaltorf hat zwar gleich viele Punkte vorzuweisen wie der FCK, hat aber 14 Strafpunkte weniger auf dem Konto und eine um drei Treffer bessere Tordifferenz. Mönchaltorf hat damit im abschliessenden Heimspiel gegen Meilen alle Trümpfe in der Hand, während Küsnacht zum benachbarten Herrliberg reist.

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Juni 2019 12:27

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