Spektakel-Wende des BC Albisrieden, FC Baran mit Remis und Veltheim im Torrausch

Spektakel-Wende des BC Albisrieden, FC Baran mit Remis und Veltheim im Torrausch


  • 3. Liga
  • 04.10.2019
  • 11:34

Erleichterung nach dem ersten Erfolgserlebnis bei Thalwil II, Wädenswil II und Racing. Und in den Gruppen 4 und 5 gab es Kantersiege à go go.

Gruppe 1: Späte Tore für Kilchberg, Albisrieden und Thalwil II
Beim FC Wädenswil war bekanntlich die bereits dritte Saisonpleite, die berühmte Niederlage zu viel für Trainer Rainer Bieli. Er musste seinen Posten nach dem 0:3 gegen das noch immer verlustpunktlose Wollerau räumen. Dahinter bleibt der FC Kilchberg-Rüschlikon der hartnäckigste erste Verfolger, auch wenn er sich beim 1:0 gegen Red Star III äusserst schwer tat. Das umjubelte Siegtor gelang nämlich Steven Jankovska erst in der 93. Minute. Gross war die Erleichterung auch beim BC Albisrieden nach dem 4:2 über Oetwil-Geroldswil. Vor allem da die Stadtzürcher nach einem Doppelschlag bis zur 52. Minute 0:2 in Rücklage waren, dann aber in der Schlussphase noch spektakulär in die Partie zurückfanden. Dem nicht genug schlossen sich auch die Thalwiler Reserven dem Kreis der späten Tore an. Denn tief in der Nachspielzeit gelang Alexander Stutz mittels Penalty das 2:2 in Affoltern am Albis.

Gruppe 2: Taiwan-Söldner trifft für Kosova II
Während es bei der ersten Wädenswiler Mannschaft zum grossen Knall kam konnte sich der zweite Anzug des Seeklubs über die ersten Punkte überhaupt freuen. In einer aufwühlenden Partie konnte Republika Srpska 4:3 niedergerungen werden. Der FCW führte zunächst 3:0, kassierte später drei Tore und ging noch durch Fabio Brügger siegbringend in Führung. Damit bleibt Croatia nach dem 1:4 in Wiedikon das einzige Team ohne Sieg (zwei Remis). Am Donnerstag kommt es allerdings zum Direktduell gegen Wädenswil II. Hinter Wiedikon auf Platz 2 klassiert ist der FC Kosova. Beim 3:1 über die Reserven des Blue Stars trug sich auch der aus Taiwan in die Region zurückgekehrte Philipp Mârda in die Torschützenliste ein. Bemerkenswert auch: Bei den Blausternen standen mit "Eins"-Trainer Leonel Romero, Igor Bonfardin und Diego Bürger einige bekannte Gesichter in der Startaufstellung.

Gruppe 3: Racing mit Siegpremiere
Dank zwei späten Volketswiler Toren bleibt es an der Spitze der Gruppe 3 spannend. Der FCV ertrotzte sich damit noch ein 2:2 gegen Leader Höngg II. Von der Punktetrennung profitieren konnte da auch Schwamendingen. Der Zweitliga-Absteiger konnte sich gegen Embrach II mühevoll 3:2 durchsetzen. In der unteren Tabellenregion erreichte Fällanden ein 1:1 gegen Herrliberg II. Beachtlich ist dabei weniger das Resultat, sondern die Tatsache dass bei den Glattalern sämtliche 17 Tore von den Baran-Brüdern erzielte wurde. Für Daniel Baran war es gegen den FCH II das immerhin achte Meisterschaftstor. Ganz offensichtlich den Tritt gefunden hat der Racing Club. Nach dem Remis vor Wochenfrist gegen Volketswil konnte Dübendorf II 3:1 bezwungen werden.

Gruppe 4: Veltheims Michienzi demütigt Glattbrugg
In der Gruppe 4 hat es nun auch den FC Bülach erwischt. Der einstige "FC Bayern des Unterlands" unterlag im Spitzenkampf dem mit vier Fanionteamakteuren angetretenen FC Bassersdorf II 1:4. Die grosse Wende gelang in der zweiten Hälfte, nachdem die Gäste zur Pause noch geführt hatten. "Vielleicht war der Sieg etwas zu hoch", sagte Bassesrdorfs Trainer Felix Pfister hernach im "Zürcher Unterländer". Auch die restlichen Partien waren eine klare Angelegenheit. So zahlte Aufsteiger Räterschen beim 1:6 gegen Räterschen Lehrgeld. FCR-Trainer Daniel Johner sprach deshalb wenig überraschend von einem "Spiel zum Vergessen". Böse unter die Räder kam auch Fehraltorf beim 1:5 gegen Kloten. "Überhaupt hat diesmal wirklich alles geklappt", meinte FCK-Coach Ciro Alfano. Davon kann in Seebach nicht die Rede sein. Der Drittliga-Rückkehrer ging auch in der sechsten Saisonpartie leer aus und unterlag Niederweningen 1:3. Für den höchsten Sieg der Gruppe war aber der SC Veltheim verantwortlich. Die Winterthurer deklassierten Glattbrugg 7:0. Bruno Michienzi erzielte 16 Minuten vier Tore in Folge.

Gruppe 5: Geprägt von einer Zweiklassen-Gesellschaft
6:3, 6:1, 6:0, 6:0, 6:0, die Stärkeverhältnisse in der Gruppe 5 sind ganz offensichtlich deutlich verteilt. Leader Phönix Seen II führte beispielsweise gegn Neuhausen bereits nach einer halben Stunde mit 4:0, ehe er er etwas ruhiger anging. "Die ersten 35 Minuten waren die besten, die ich je von meiner Mannschaft gesehen habe", lobte deshalb Trainer Manuel Trashorras nach dem 6:0-Kanterseig nicht von ungefähr im "Landbote". Ebenso hoch siegten die Verfolger Oberwinterthur (gegen Elgg) und Beringen (bei Rafzerfeld). Und das noch immer punktelose Thayngen ging beim FC Töss 1:6 unter. "Das hätte auch zweistellig enden können. Die Mannschaft hat endlich verstanden, dass solche Erfolge verdient und erkämpft werden müssen", sagte FCT-Coach Remo Todesco. Etwas ausgewogener verteilt waren die Tore im Duell zwischen Büsingen und Seuzach, wo die Partie zumindest eine Stunde lange offen war (3:3). Nach einem Doppelschlag der Gäste war der Klub aus der Exklave Büsingen allerdings zu keiner Reaktion mehr fähig und unterlag 3:6.

Gruppe 6: Rückschlag für den FC Pfäffikon
Rabenschwarze Tage hatte der FC Pfäffikon hinter sich. Nach dem 0:1 während der Woche gegen Hinwil unterlag der FCP auch Zweitliga-Absteiger Stäfa 1:2. "Für uns war es ein richtungsweisendes Spiel. Denn irgendwo im Hinterkopf ist bei uns schon auch der Gedanke an den Wiederaufstieg vorhanden", redete Stäfas Captain Nico Monn in der "Zürichsee-Zeitung" nicht um den heissen Brei herum. Doch um dieses Ziel zu erreichen muss der FCS insbesondere die ebenso ambitionierten Rivalen Meilen (2:1 gegen Wetzikon II) und Herrliberg (5:0 über Mönchaltorf) hinter sich lassen. Etwas überraschend mitten im Spitzenfeld sind aber auch die Rütner Reserven, die sich in Hinwil 2:0 durchsetzten.
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Letzte Änderung am Freitag, 04 Oktober 2019 11:34

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