Verbessert – aber (noch) nicht gut genug

Verbessert – aber (noch) nicht gut genug


  • 2. Liga
  • 07.10.2019
  • 22:10

Die Leistungssteigerung war deutlich, die Moral scheint intakt, gereicht hat es doch nicht. So das kurze Fazit. Ein Dübendorfer Doppelschlag besiegelte die Walliseller Niederlage in einer Partie, die trotzdem Erkenntnisse brachte: Die Mannschaft ist besser als zuletzt gesehen und die Einstellung stimmt.

Die Partie begann animiert wobei sich beide Teams auf eine gesicherte Abwehr konzentrierten. Bei Wallisellen nach der letzten Niederlage mehr als nur verständlich. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe der erste Abschlussversuch von Dübendorf durch Da Silva zu verzeichnen war. Er verzog allerdings deutlich.

Auch Wallisellen kam zu wenigen Gelegenheiten, so verfehlte Memeti das Ziel deutlich (30.) und Crusi versuchte es im Anschluss an eine Ecke akrobatisch, scheiterte aber am gegnerischen Hüter.

Kurz vor der Pause in Rückstand geraten
Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und in der 41. Minute traf Marjanovic aus kurzer Distanz aber schlechtem Winkel nur den Pfosten. Als man sich schon mit dem torlosen Zwischenstand für die Pause abgefunden hatte, profitierte eben dieser Marjanovic von einer ungenügenden Abwehr und erzielte etwas glücklich die Führung für die Gastgeber.

Nach dem Pausentee fand die gute Partie ihre Fortsetzung, als aber in der 55. Minute Anliker, Dreh- und Angelpunkt im Dübendorfer Spiel, der zu weit aufgerückten Abwehr enteilte und Hüter Corbo mit einem feinen Lupfer zum 2:0 bezwang, verloren die Gäste für kurze Zeit den Überblick - und wurden prompt bestraft. Erneut war es Captain Anliker, der mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze die Führung auf 3:0 ausbaute.

Eine Penaltychance vergeben
Im Gegensatz zur vergangenen Woche gab Wallisellen jedoch nicht klein bei und spielte weiter gut mit. Als in der 60. Minute Crusi im gegnerischen Strafraum elfmeterwürdig gefoult wurde, schien der Anschlusstreffer Tatsache. Der sonst sichere Memeti scheiterte jedoch für einmal am gegnerischen Hüter.

Erfreulich, dass sich Wallisellen auch von diesem Missgeschick nicht beeindrucken liess und weiterhin vehement den Anschlusstreffer suchte. Dass dieser erst in der 90. Minute (Palumbo) gelang und man in der Nachspielzeit sogar noch zu einer weiteren Möglichkeit nach einer Ecke kam, zeugt von einer guten Moral und der richtigen Einstellung.

Zwei Komponenten, die am nächsten Wochenende gegen Greifensee (18.00, Spöde) abgerufen werden müssen. Punkte sind dringend nötig. (rd.)

Dübendorf - Wallisellen 3:1 (1:0)
Zelgli. – 150 Zuschauer.
Tore: 45. Marjanovic 1:0, 55. Anliker 2:0, 58. Anliker 3:0, 90. Palumbo 3:1.
Wallisellen: Corbo, Aydin, Frangi, Memeti (80. Rueda), Crusi (63. Fernandes Costa), Caldarazzo, Palumbo, Moor, Petkovic (88. Alimi), Caroli, Brembilla (63. Hasic).
Bemerkungen: 60. Ursprung (D) hält Elfmeter von Memeti (W). Gelbe Karten: Dübendorf 1, Wallisellen 3 
Letzte Änderung am Montag, 07 Oktober 2019 22:10

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