WB scheitert nach Cup-Fight in Buochs

WB scheitert nach Cup-Fight in Buochs


  • Cup
  • 09.10.2019
  • 14:02

Nach 120 torlosen aber hartumkämpften und unterhaltsamen Minuten, scheiterte der FCWB im Elfmeterschiessen deutlich. Die Qualifikation für den Cup-Wettbewerb 2020/2021 endet für die Ämtler bereits in der ersten Runde.

Der FCWB musste nach der ersten Niederlage in der laufenden Meisterschaft eine Reaktion zeigen. Im Cup trafen die Ämtler auf den SC Buochs.

In diesem Spiel wollte man die leichte Torflaute in der WB-Offensive beenden. Denn in den letzten drei Spielen wurden lediglich zwei Treffer erzielt. Trainer Oswald musste dabei wegen Sperren und Verletzungen auf vier Stammspieler verzichten.

Allerdings hatten auch die Gastgeber einige Absenzen zu beklagen und so durften sich auf beiden Seiten Spieler beweisen, die in dieser Saison noch nicht so oft zum Einsatz kamen.

Kampfspiel in Buochs
Auf dem tiefen Geläuf in Buochs zeichnete sich von Anfang an ein Kampfspiel ab. Nach wenigen Minuten spielten sich die Nidwaldner mit etwas Glück durch die Abwehr der Gäste, doch der Abschluss strich über das Gehäuse.

Danach übernahmen die Zürcher vermehrt das Spieldiktat und konnten nach einem Energieanfall von Dzelili ihren ersten Torschuss notieren. Die Gastgeber wurden allerdings immer wieder gefährlich mittels Konter über die rechte Seite. So brauchte es eine starke Parade von Torhüter Baumgartner nach 25 Minuten, damit der FCWB nicht in Rückstand geriet.

Kurz vor der Pause stach der agile Heini in den Strafraum und konnte nur noch mit unfairen Mitteln gebremst werden. Der gute Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter. Dabei übernahm Peter die Ausführung. Sein platzierter Schuss konnte der starke Buochser Keeper Epp gerade noch um den Pfosten lenken. Somit ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Pause.

Zweite Hälfte mit Vorteilen für WB
Im zweiten Durchgang kam der FCWB gut in die Partie und liess sich vom verschossenen Elfmeter nicht verunsichern. Schon in der 48. Minute kombinierten sich die Ämtler erneut vor das Nidwaldner Tor, doch auch in diesem Angriff konnte die WB-Offensive den Ball nicht ins Netz bugsieren.

Nach zehn weiteren Minuten zappelte der Ball endlich im Tor. Allerdings wurde die herrliche Volleyabnahme vom jungen Grujicic vom Schiedsrichter wegen eines Fouls aberkannt.

Die Nidwaldner konnten erst wieder zehn Minuten vor Spielschluss eine Chance verzeichnen. Bis dahin hatte die Abwehr der Ämtler alles im Griff und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste endlich in Führung gingen. Kurz vor dem Schlusspfiff der regulären Spielzeit kamen die Gastgeber aus 16 Metern frei zum Abschluss. Zum Glück für die Zürcher Equipe zischte der Ball am kurzen Pfosten vorbei. Danach war Schluss und die Verlängerung Tatsache.

Nervenspiel Elfmeterschiessen
In der Verlängerung wollten beide Mannschaften die Entscheidung herbeiführen. Demnach war es ein ständiges Hin und Her.

Mit zunehmender Spieldauer liessen auch die Kräfte nach und es entwickelten sich kaum noch hochwertige Chancen. Die letzte Möglichkeit ergab sich dem eingewechselten Hager, doch wiederum war beim stark aufspielenden Epp Endstation. Nach 120 torlosen Minuten musste das Elfmeterschiessen über den Gewinner der Partie entscheiden.

In dieser Lotterie waren die Gastgeber aus der Innerschweiz nervenstärker. Sie verwandelten alle vier Schüsse, wobei der FCWB in drei Anläufen zwei Mal scheiterte, einzig Brüniger (Bild) verwandelte sicher. Dies bedeutet, dass die Ämtler aus den letzten sechs Versuchen vom Penaltypunkt, lediglich einmal trafen – eine Schwäche, die sich am Samstag entscheidend auswirkte. Damit schieden die Ämtler schon in der ersten Runde der Cup-Qualifikation für die Saison 2020/2021 aus.

Nun hat Trainer Oswald zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Meisterschaftsspiel. Denn aufgrund der Nationalmannschaftspause wurde das Spiel mit den Ländle-Kickern aus Balzers verschoben. (Luca Thaler)

Buochs - Wettswil-Bonstetten 4:1 n.E. (0:0)
Seefeld, - 100 Zuschauer.
Wettswil-Bonstetten: Baumgartner; Heini, Rüegger, Brüniger, Thalmann; Capone (78. Brunner), Peter, Miljkovic, Dzelili (90. Hager); Allemann (49. Grujicic), Marjanovic (64. Schneebeli).

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Oktober 2019 14:02

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