Gesucht: Der "Trainer des Jahres"

Gesucht: Der "Trainer des Jahres"


  • Trainer des Jahres
  • 19.07.2019
  • 00:33

Nach dem "Team des Jahres" sucht regional-fussball.ch erneut auch den "Trainer des Jahres". Sie haben bis am Donnerstag, 18. Juli Zeit ihren Favoriten zu unterstützen.

Vor einem Jahr wurde Besnik Ramadani vom FC Schlieren zum Trainer des Jahres gekürt, 2017 entschied Schwamendingens Michele Di Muro die Wahl für sich.

Auch in diesem Jahr schickt regional-fussball.ch wieder zehn Trainer ins Rennen – und erneut mit Hilfe der User, die bei der Vorauswahl mitbestimmen und Trainer vorschlagen konnten.

Sie haben nun bis am Donnerstag, 18. Juli 2019 Zeit für ihr Team abzustimmen.

Die Neuerung bei der Wahl
Erstmals überhaupt ziehen wir zudem eine Fachjury bei – aus Trainern, Funktionären und Journalisten. Ihr Stimmen fliessen zu einem Drittel in die Wahl mit ein.

Preise zu gewinnen
Erneut als Partner mit dabei ist der Fussball-Corner Oechslin. Er unterstützt den Gewinner mit Trainingsmaterial nach Wahl im Wert von 300 CHF. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden ausserdem drei Trainingsbälle aus dem Fachgeschäft am Zürcher Schaffhauserplatz ausgelost.

Und mit dabei ist mit mit dem TRAVELclub ein weiterer Fussball-Spezialist. Der Reiseanbieter ermöglicht seinen Kunden unvergessliche Live-Erlebnisse in den grössten Stadien der europäischen Topligen und zählt auch zu den grössten Anbietern von Traininingslagern. Der TRAVELclub offeriert dem Sieger der Wahl einen Gutschein von 500 CHF für ein Arrangement zum Besuch eines Spiels in einer der grossen europäischen Fussballligen.

Natürlich gebe es nebst den zehn auserwählten Trainern noch viele andere, die es verdient gehabt hätten. So oder so – hier ist unsere Auswahl von Adrian Allenspach bis Ivan Previtali.

Adrian Allenspach (FC Tuggen)
Adrian Allenspach hat den FC Tuggen zurück in die Spur gebracht. Der langjährige FCT-Erfolgscoach war im November 2017 an die Linthstrasse zurückgekehrt, nachdem die Märchler sogar in der 1. Liga in den Abstiegsstrudel geraten waren. Mit dem 49-Jährigen gelang zunächst der Klassenerhalt und in der abgelaufenen Saison als bestes Team aus der Region sogar die Qualifikation für die Aufstiegssspiele. Dort wurde der FCT erst in der 2. Runde von Etoile Carouge gestoppt.

Gianluca Cavaliere (FC Wollishofen)
Im zarten Trainer-Alter von 30 führte Gianluca Cavaliere den FC Wollishofen gleich in seinem ersten Amtsjahr in die 2. Liga. "Es gibt keinen Trainer in der Region, der mit so viel Freude und Energie sein Amt ausführt", ist FCW-Präsident Rolf von Allmen überzeugt. Er kennt den weitgereisten "Charly" schon viele Jahre. Schon öfters verliess das Eigengewächs seinen FC Wollishofen, und kehrte doch immer wieder zurück. Vor seinem jüngsten Engagement beim Stadtzürcher Quartierklub hatte Cavaliere als spielender Co-Trainer beim Nachbarn Adliswil bereits erheblichen Anteil am Höhenflug von der 3. bis in die 2. Liga interregional.

Alfons Dietrich (FC Hinwil)
Der FC Hinwil steigt nach sechs langen Jahren in den Niederungen der 4. Liga wieder auf. Der frühere Hinwiler "Eins"-Spieler und langjährige Juniorentrainer Alfons Dietrich ist der Baumeister dieses Erfolgs. Erst im letzten Sommer hat er das Zepter übernommen und das Team zugleich umgekrempelt und verjüngt. Für Dietrich war klar, dass ein zeitnaher Aufstieg für den Oberländer Verein mit Interregio-Vergangenheit wichtig ist, um dem Nachwuchs wieder eine Perspektive zu bieten. Laut dem Hinwiler Urgestein Dietrich sollte dabei innert dreier Saisons die Rückkehr in die 3. Liga gelingen. Dass der Sprung nun wesentlich früher gelang, dürfte im Verein aber keinen stören.

Gabor Gerstenmaier (FC Wetzikon)
Beim FC Wetzikon fällte man im Juni 2018 nach dem neuerlichen Abstieg offensichtlich die richtigen Entscheidungen. Zum neuen Trainer wurde der Ex-Profi Gabor Gerstenmaier bestimmt. Mit dem früheren rumänischen Nationalspieler gelang nicht nur in der starken Drittliga-Gruppe 6 der souveräne Wiederaufstieg. So quasi als Dessert gewannen die Oberländer nämlich auch den FVRZ-Cup. In einem dramatischen Final wurde Mitaufsteiger SV Schaffhausen im Penaltyschiessen niedergerungen. Er sei überglücklich, dass wir unsere gute Saison mit diesem Erfolg gekrönt haben, liess Gerstenmaier deshalb hernach gegenüber dem "Zürcher Oberländer" verlauten.

Flakon Halimi (FC Effretikon)
Er ist der eigentliche Favorit für die Wahl zum "Trainer des Jahres". Noch nie hatte ein Kandidat im Vorfeld so viele Fürsprecher wie Flakon Halimi erhalten. Weit über 50 E-Mails mit entsprechendem Werbespot-Inhalten erreichten uns nämlich in den letzten Tagen. Zu hoffen bleibt, dass ihn seine Fans auch bei der Wahl ebenso entsprechend tatkräftig unterstützen werden. Unter seiner Regentschaft gelang dem im Vorfeld nicht zu den ersten Aufstiegskandidaten zählenden FC Effretikon dank einer konstant starken Saison der Aufstieg in die 2. Liga. Dabei konnte dem FCE insbesondere in der zweiten Meisterschaftshälfte kein Team mehr in der Gruppe 4 das Wasser reichen.

Spejtim Muharemi (SV Schaffhausen)
Wenn ein Team sämtliche 22 Meisterschaftspartien gewinnt und damit den sofortigen Wiederaufstieg schafft, den Schaffhauser Cup für sich entscheidet, und auch noch in den FVRZ-Cupfinal stürmt. Dann hat der Trainer wohl ein paar Dinge richtige gemacht. Spejtim Muharemi war bei der SV Schaffhausen nach dem bitteren Abstieg in die 3. Liga angetreten, und impfte dem Team mit einer offensiven Ausrichtung die alte Siegesmentalität sogleich wieder ein. Und auch wenn das Triple letztlich dank einer unglücklichen Endspiel-Niederlage im Penaltyschiessen verpasst wurde – die "Spielvi" zeigte eine beeindruckende Saison.

João Paiva (FC Dietikon)
Nach drei Saisons kehrt der FC Dietikon zurück in der 1. Liga. Dies ausgerechnet mit Trainer-Novize João Paiva, der im letzten Juli den langjährigen Teamverantwortlichen Goran Ivelj nach insgesamt acht Jahren Amtszeit beerbte, und damit in grosse Fussstapfen trat. Doch der 36-Jährige hatte ganz offensichtlich das richtige Werkzeug im Gepäck. Die Basis zum Wideraufstieg legte der FCD von Mitte Oktober bis Mitte Mai, also er sieben Monate lang ungeschlagen blieb. "Das war ein Riesenlauf", sagte Paiva nach dem Triumph gegenüber der "Limmattaler Zeitung". Da spielte es auch keine Rolle mehr, als die Dietiker im Endspurt noch da und dort schwächelten. Überhaupt war der Wiederaufstieg noch gar nicht geplant gewesen. "Umso schöner, dass es jetzt schon geklappt hat", freute sich der Ex-Profi.

Vaclav Pechoucek (FC Wettswil-Bonstetten II)Der FC Wettswil-Bonstetten II zählt in der Zweitliga-Gruppe 1 zweifellos zu den ganz grossen Überraschungen. Die Ämtler schafften es als Neuling mit einem aus Eigengewächsen bestehenden Team gleich auf Platz 3. Einen grossen Anteil an diesen Resultaten hat Vaclav Pechoucek. Der 40-jährige Tscheche forrmte die Wettswiler Reserven mit seiner ansteckenden Begeisterung zu einer bärenstarken Einheit.

Remo Pesenti (FC Diesenhofen)"Vielleicht habe ich den Abstieg eine Saison zu früh prognostiziert", sagte unser Sokol Maliqi in seiner Analyse im Vorfeld der Meisterschaft, nachdem er dem FC Diessenhofen bereits in der Saison 2017/18 den Absturz in die 3. Liga prognostiziert hatte. Und es sah wirklich nicht gut aus für die Thurgauer im Anschluss der Vorrunde. Der FCD überwinterte auf einem Abstiegsrang, Mitte März wurde ausserdem bereits bekannt, dass Trainer Remo Pesenti nach nur einem Jahr Amtszeit dem langjährigen Fussballprofi Gianluca Frontino Platz machen muss. War Pesenti damit endgültig eine "Lame Duck" und der Abstieg vorprogrammiert. Im Gegenteil: Die Diessenhofer zeigten mit ihrem scheidenden Trainer eine furiose zweite Meisterschaftshälfte und stürmten noch auf Platz 4 in der Zweitliga-Gruppe 2. Es ist die beste Klassierung überhaupt auf dieser Stufe für den Verein.

Ivan Previtali (SV Höngg)
Viel Kredit genoss der SV Höngg im Vorfeld nicht. Einmal mehr. Trainer Simon Roduner war nach dem Ligaerhalt in extremis zum Stadtrivalen Red Star weggezogen und mit ihm auch einige verdienten Kräfte. Der wiederholte Sturz in die Interregio war also vorprogrammiert? Mitnichten. Der SVH zeigte mit dem zum Cheftrainer beförderten Ivan Previtali und einem deutlich verjüngtem Team eine konstant gute Saison und liess so als Tabellenachter manchen finanzstarken Klub hinter sich. Das verdient grossen Respekt.



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Letzte Änderung am Freitag, 19 Juli 2019 00:33

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